Am Sonntag, dem 28. Juni, ist es endlich wieder so weit: Der bundesweite Tag der Architektur lädt ein, die neuesten architektonischen Schöpfungen zu entdecken. In Kleve stehen gleich zwei Neubauten zur Besichtigung offen, die nicht nur durch ihr Design überzeugen, sondern auch durch ihre nachhaltige Bauweise und die Art, wie sie zum Lernen und zur Gemeinschaft beitragen.

Ein Highlight ist die Erweiterung der Willibrord-Grundschule in Kellen. Der zweigeschossige Holzbau ist ein echter Blickfang! Mit seinen offenen Lernzonen, die flexibles Arbeiten und inklusives Lernen fördern, ist er ein Paradebeispiel modernen Schulbaus. Die Verwendung nachhaltiger Materialien, wie Holztafelbau und Holzfassade, unterstreicht das Engagement für Umweltfreundlichkeit. Sogar das Gründach ist nicht nur ein optisches Highlight, sondern auch ein Beitrag zur Biodiversität. Architekt Nils Schäfer vom Bochumer Büro Kremer und Partner hat hier wirklich ganze Arbeit geleistet.

Das Sportzentrum Oberstadt

Doch nicht nur die Schule glänzt: Auch das neue Funktionsgebäude am Sportzentrum Oberstadt wird am Tag der Architektur vorgestellt. Hier wird auf Multifunktionalität gesetzt, mit Versammlungsräumen, Umkleiden und Sanitärbereichen, die allesamt in Holztafelbauweise errichtet wurden. Ein Gründach und eine Photovoltaikanlage zeigen, dass auch in der Sportarchitektur die Zukunft nachhaltig gestaltet werden kann. Das Gebäude, dessen Baukosten bei etwa 5,1 Millionen Euro liegen, wird am Sonntag zwischen 13 und 15 Uhr für Führungen geöffnet sein – ein echter Leckerbissen für Architekturinteressierte!

Die Führungen, die um 13 und 14 Uhr beginnen, werden von Nils Schäfer geleitet. Das gibt eine tolle Gelegenheit, mehr über die architektonischen Konzepte und die nachhaltige Bauweise zu erfahren – und das alles kostenlos. Wer also am kommenden Sonntag nichts vorhat, sollte sich die Adresse nicht entgehen lassen: Materborner Allee 71, 47533 Kleve. Übrigens nehmen in Nordrhein-Westfalen an diesem Tag 141 Bauwerke in 76 Städten und Gemeinden teil – die Vielfalt reicht von Wohnungen über Forschungszentren bis hin zu Kirchenumnutzungen.

Ein Blick in die Zukunft

Der Tag der Architektur wird 2025 zum 30. Mal gefeiert, und das nicht nur in Nordrhein-Westfalen. In Niedersachsen und Bremen erwarten die Besucher 99 Projekte, die den Fokus auf „Weiterbauen im Bestand“ legen. Robert Marlow, der Präsident der Architektenkammer Niedersachsen, hebt hervor, wie wichtig solche Veranstaltungen in Zeiten von Klimakrise und Ressourcenknappheit sind. Wenn man bedenkt, dass immer mehr Bestandsumbauten in den Fokus rücken – wie beispielsweise umgenutzte Tante-Emma-Läden oder modernisierte Wohnhäuser – wird klar, dass die Architektur nicht stillsteht, sondern sich stets weiterentwickelt.

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Wer also in der Region ist, hat am 28. Juni die perfekte Gelegenheit, frische Inspirationen zu sammeln und gleichzeitig einen Blick auf die Zukunft der Architektur zu werfen. Und vielleicht findet man ja auch den ein oder anderen Anstoß für zukünftige Projekte. Kleve und Umgebung sind bereit, die Pforten zur architektonischen Vielfalt zu öffnen – und das ist einfach nur toll!

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