Heute ist der 22.05.2026 und die Fußballwelt blickt gespannt auf die bevorstehende WM. Doch für den jungen Kölner Stürmer Said El Mala gibt es eine unerwartete Wendung: Bundestrainer Julian Nagelsmann hat entschieden, den 19-Jährigen nicht für die DFB-Elf zu nominieren. Ein Schritt, der beim 1. FC Köln auf großes Bedauern stößt. Geschäftsführer Thomas Kessler äußerte sich enttäuscht und betonte, dass El Mala es absolut verdient hätte, bei der WM dabei zu sein. Stolz ist der Verein zudem auf die Entwicklung des Talents, das in dieser Saison in allen 34 Bundesligaspielen auf dem Feld stand und dabei 13 Tore erzielte.
Besonders bemerkenswert ist, dass El Mala seit dem 25. Spieltag durchgehend in der Startelf stand. Nagelsmann selbst räumt ein, dass der Kölner gut in die Spielidee seines Vereins passt, aber er ist sich unsicher, ob El Mala für die Nationalmannschaft bereits bereit ist. „Seine Zeit im DFB-Team wird kommen“, lässt Kessler auf Instagram wissen. Es bleibt also zu hoffen, dass der junge Spieler bald die Chance bekommt, sein Können auf internationalem Parkett zu zeigen. Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat sich bereits für El Mala ausgesprochen und sieht in ihm großes Potenzial. Nagelsmann favorisierte für die WM stattdessen Leroy Sané, Lennart Karl und Maximilian Beier. Die Entscheidung zwischen Beier und El Mala war, wie der Trainer selbst feststellte, sehr knapp.
Ein Blick auf die Entwicklung von El Mala
El Mala hat in dieser Saison bereits beeindruckende Leistungen gezeigt. In der Bundesliga erzielte er 4 Tore und gab 2 Vorlagen, was ihn zu einem wichtigen Teil des Kölner Spiels macht. Nagelsmann möchte den Stürmer im Trainings- und Team-Alltag erleben, um sein Potenzial besser einschätzen zu können. Bei einer Pressekonferenz vor dem Länderspiel gegen Luxemburg erzählte Nagelsmann eine süße Anekdote: El Mala hatte Assan Ouédraogo im Hotel herzlich willkommen geheißen und ihm alles gezeigt. Solche Eigenschaften schätzt der Trainer sehr, denn der Umgang miteinander im Team ist entscheidend.
Die Frage, ob El Mala im nächsten Spiel als Joker zum Einsatz kommt, bleibt jedoch offen. Nagelsmann betont, dass die Entscheidung vom Spielverlauf abhängt. Sollte es tatsächlich dazu kommen, könnte El Mala der erste Kölner Nationalspieler seit Jonas Hector werden, der 43 Länderspiele absolviert hat, bevor er im Oktober 2020 zurücktrat. Die Hoffnungen ruhen also auf dem jungen Talent.
Nagelsmanns Trainerkarriere und El Malas Chancen
Julian Nagelsmann hat sich als einer der talentiertesten Trainer im deutschen Fußball etabliert. Mit beeindruckenden Leistungsdaten, etwa 17 gewonnenen Spielen in der letzten Saison mit Bayern München, hat er sich einen Namen gemacht. Seine Entscheidungen, wie die Nominierung der Spieler, sind stets gut durchdacht, und seine Fähigkeit, Talente wie El Mala zu fördern, könnte entscheidend für die Zukunft des deutschen Fußballs sein. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Dinge entwickeln werden – sowohl für El Mala als auch für die DFB-Elf.
