In einem spannenden ersten Endspiel um den Aufstieg in die Deutsche Eishockey Liga (DEL) mussten die Kassel Huskies am vergangenen Freitag eine Niederlage gegen die Krefeld Pinguine hinnehmen. Die Partie endete nach Verlängerung mit 2:3 für die Pinguine, die damit den ersten Schritt in Richtung DEL gemacht haben. Vor 8.000 Zuschauern in der ausverkauften Yayla-Arena zeigte sich ein hochklassiges Eishockeyspiel, das von Dramatik und Nervenstärke geprägt war.

Der Huskies-Stürmer Dominic Turgeon war der herausragende Spieler seiner Mannschaft und erzielte beide Tore für Kassel in der 7. und 31. Minute. Doch die Pinguine ließen sich nicht unterkriegen: Alexander Weiß glich in der 20. Minute aus, und Adam Payerl sorgte mit seinem Treffer im zweiten Drittel für das 2:2. Besonders ärgerlich für Kassel war ein shorthander, den sie hinnehmen mussten, was das Spiel zusätzlich spannend machte. Im dritten Drittel fielen keine Tore, sodass die Partie in die Verlängerung ging.

Entscheidung in der Overtime

In der vierten Minute der Overtime war es schließlich Max Newton, der den entscheidenden Treffer für Krefeld erzielte und damit das Spiel für sein Team entschied. Die Schussstatistik fiel leicht zugunsten der Pinguine aus, die 28 Schüsse abgaben, während Kassel 24 Mal auf das Tor zielte. Die Huskies mussten zudem 6 Strafminuten hinnehmen, während Krefeld mit 8 Minuten im Boxen stand. Beide Teams hatten Schwierigkeiten im Powerplay: Kassel blieb bei 0-3, während Krefeld 0-2 verzeichnete.

Trainer Todd Woodcroft der Kassel Huskies zeigte sich nach dem Spiel optimistisch. Er glaubt fest daran, dass sein Team die Pinguine im nächsten Spiel schlagen kann, das am Sonntag in der Kasseler Probonio Arena stattfinden wird. Der Serienstand in der Best-of-Seven-Serie beträgt nun 1:0 für Krefeld.

Hintergrund und Perspektiven

Die DEL2-Saison 2024/25 hat auch in dieser Spielzeit mit über 1,38 Millionen Zuschauern ein starkes Interesse am Eishockey gezeigt. Besonders die Krefeld Pinguine konnten mit einem Ligabestwert von über 188.000 Heimzuschauern und einem Zuschauerrekord von 8.029 Fans in einem Spiel glänzen. Der Meistertitel ging in dieser Saison an die Dresdner Eislöwen, die in einem spannenden Finale die Ravensburg Towerstars besiegten.

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Für die Kassel Huskies, die den ersten Platz in der Liga belegten und einen beeindruckenden Zuschauerschnitt von 4.445 aufwiesen, ist die aktuelle Playoff-Situation besonders bitter, da sie im Halbfinale bereits scheiterten. Während die Huskies versuchen, aus dieser ersten Niederlage zu lernen, bleibt abzuwarten, ob sie die Wende im nächsten Spiel schaffen können. Die Fans in Kassel hoffen auf eine Rückkehr in die Erfolgsspur und fiebern dem nächsten Duell entgegen.

Für weitere Informationen zu diesem spannenden Eishockeyspiel können Sie den Artikel auf Hessenschau nachlesen und auch die Spielstatistiken auf DEL2 einsehen.