Sanierung und Verkehrswende in Krefelds Innenstadt: Ein Blick auf die Zukunft
In Krefeld tut sich einiges in der Innenstadt! Die Stadt plant eine Sanierungssatzung für das Gebiet rund um die Lindenstraße, konkret im Karree zwischen Südwall, Westwall, Stephanstraße und Hochstraße. Kürzlich wurden die vorbereitenden Untersuchungen abgeschlossen, und die Verwaltung hat die Bezirksvertretung (BZV) Mitte in einer Sitzung am Donnerstagabend darüber informiert. Es wird spannend, denn der Rat soll bereits am 9. Juli darüber entscheiden, ob die Verwaltung mit der Vorbereitung der Sanierungssatzung beauftragt wird. Ein zentrales Objekt in diesem Sanierungsgebiet ist das Stadtschlösschen am Südwall 37-39, das als Problemimmobilie gilt. Markus Kossack von den Grünen stellte in der Sitzung die Frage, warum die Stadt dieses historische Gebäude nicht selbst kauft. Die Antwort darauf bleibt vorerst offen, aber die Diskussion zeigt, dass der Handlungsbedarf erkannt wurde. Mehr Informationen dazu gibt es hier.
Die Innenstadt Krefelds steht nicht nur wegen der Sanierungssatzung im Fokus. Es gibt auch Überlegungen, dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) einen höheren Stellenwert einzuräumen. Die Nähe zum Ostwall macht die Innenstadt zu einem idealen Standort für eine bessere Nutzung des ÖPNV. Die Ziele sind klar: weniger Verkehr und damit eine Verbesserung der Fahrtzeiten und der Pünktlichkeit. Dazu sollen Einbahnstraßen und Sackgassen beibehalten oder neu geschaffen werden, um den Verkehr zu entspannen. Die Schienenwege sollen frei von Individualverkehr bleiben, was für Fußgänger und Radfahrer eine echte Erleichterung darstellen würde.
Verkehrskonzept und Stadtentwicklung
Ein weiteres Ziel ist die Schaffung von Bereichen, die für Spielstraßen und Freizeitaktivitäten genutzt werden können – hier könnte beispielsweise ein Boule-Platz entstehen. In Anbetracht der Herausforderungen, die der Einzelhandel durch den Onlinehandel und die Konkurrenz zu bewältigen hat, könnte weniger Geschäfte in der Innenstadt auch Platz für qualitativ hochwertige Produkte und Kleinhandwerk schaffen. Es wird angestrebt, dass Fußgängerzonen nicht für den KFZ-Verkehr geöffnet werden, um die Lebensqualität der Stadtbewohner und Besucher zu steigern.
Ein Argument gegen den KFZ-Verkehr in der Innenstadt sind die hohe Luft- und Lärmbelastung sowie die Klimaschädlichkeit fossiler Energieträger. Um die Situation zu verbessern, sollten Fahrzeuge in Parkhäuser geleitet werden, die auch Platz für Fahrräder, Golfwagen, Elektromobile und Rollatoren bieten könnten. Die Vision ist es, den Besuch der Innenstadt zu einem Erlebnis zu machen, ohne die Umwelt weiter zu belasten. Es bleibt spannend, wie sich die Pläne in Krefeld entwickeln werden, und ob die Stadt den Herausforderungen gerecht wird.
Ein bisschen Aufregung ist also in der Luft! Die kommenden Monate könnten entscheidend für die zukünftige Gestaltung Krefelds sein. Bleiben wir gespannt, was die Stadtverwaltung und die Bürger gemeinsam auf die Beine stellen werden. Mehr über die Stadtplanung in Krefeld kann man hier nachlesen.
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