Heute ist der 18.05.2026, und in Leverkusen gibt es eine spannende Initiative, die das Leben älterer Menschen bereichern soll. Der Malteser-Hilfsdienst Leverkusen plant einen Besuchs- und Begleitungsdienst mit Hunden für kranke und einsame Menschen. Man kann sich nur freuen, wenn man hört, dass Tiere eine so beruhigende Wirkung auf Menschen haben, insbesondere auf ältere Personen. Das hat nicht nur etwas mit der Zuneigung zu tun, die wir zu unseren vierbeinigen Freunden empfinden, sondern auch mit der Fähigkeit, Stress abzubauen und Freude zu schenken. Haustierbesuche sind bereits in vielen Altenheimen und Pflegeeinrichtungen etabliert, um die Einsamkeit der Bewohner zu lindern. Und genau hier setzt die neue Initiative an, die von Ehrenamtlichen durchgeführt wird.
Die engagierten Helfer und ihre Hunde werden regelmäßig Besuche abstatten, um älteren, einsamen oder kranken Menschen Zeit, Aufmerksamkeit und persönliche Zuwendung zu geben. Das klingt einfach toll, oder? Eine erfahrene Hundetrainerin wurde bereits für das Projekt gewonnen, und der Malteser-Hilfsdienst sucht noch zwei bis drei weitere Mensch-Hund-Teams, die bereit sind, sich dieser wichtigen Aufgabe zu widmen. Die Qualifizierung der Teams beginnt im Juni und wird allen neuen Ehrenamtlichen die nötigen Fähigkeiten vermitteln. Dabei sind keine besonderen Vorkenntnisse im Umgang mit älteren Menschen erforderlich. Ein Eignungstest stellt sicher, dass die Hunde für den Besuchsdienst geeignet sind, und eine Schulung lehrt die Ehrenamtlichen, wie sie die Besuche sicher und angenehm gestalten können.
Ehrenamtliche gesucht!
Das Wohl der Tiere und die positive Wirkung der Begegnungen stehen während der Schulung im Mittelpunkt. Es wird darauf geachtet, dass jeder Besuch sowohl für die Senioren als auch für die Hunde zu einem schönen Erlebnis wird. Nach der Qualifizierung werden die Teams dann regelmäßig die Betroffenen zu Hause oder in den Einrichtungen besuchen. Wer Interesse hat, sich ehrenamtlich zu engagieren oder den Dienst in Anspruch nehmen möchte, kann sich bei Kerstin Fischer melden. Es ist ermutigend zu sehen, wie viel Engagement in dieser Gemeinschaft steckt.
Diese Art von Unterstützung ist nicht nur in Leverkusen gefragt. Auch andere Organisationen, wie die Johanniter, bieten Möglichkeiten zur ehrenamtlichen Mitarbeit mit Tieren an. Hier steht das Miteinander zwischen Mensch und Tier im Vordergrund. Ehrenamtliche sind beispielsweise auch für Rettungshundestaffeln oder Besuchsdienste mit Hunden für ältere, kranke und pflegebedürftige Menschen gesucht. Harmine Dörflein, eine gelernte Kinderkrankenschwester, gründete 2009 einen Besuchsdienst mit Hunden im Regionalverband Harburg, um Einsamkeit zu lindern und die Lebensqualität älterer oder erkrankter Menschen zu verbessern. Das zeigt, dass solche Initiativen nicht nur in Leverkusen, sondern überall in Deutschland an Bedeutung gewinnen.
Für die Ehrenamtlichen gibt es dabei einige Voraussetzungen: Offenheit, Empathie und Freude an der Begegnung mit Menschen sind wichtig. Keine Scheu vor der Zusammenarbeit mit Tieren sollte ebenfalls vorhanden sein. In verschiedenen Städten wie Berlin, Hamburg, München und Köln gibt es vielfältige Möglichkeiten, sich zu engagieren. Das ehrenamtliche Engagement kann viele Formen annehmen – von der Unterstützung geflüchteter Menschen bis hin zur psychosozialen Notfallversorgung. Es ist beeindruckend, wie viele Menschen bereit sind, sich für andere einzusetzen und durch solche Projekte Lebensqualität zu schaffen.