Im Märkischen Kreis gibt es derzeit einige spannende Entwicklungen im Bereich der Bauprojekte, die auch in den kommenden Jahren für Aufregung sorgen werden. Besonders ins Auge fällt der Brand auf dem Dach des Berufskollegs für Technik, der in den Osterferien für umfangreiche Sanierungen sorgt. Die sofortigen Maßnahmen umfassen die Beseitigung von Löschwasserschäden, einen Neuanstrich der Räume und die Reinigung der EDV-Geräte. Es ist kaum zu fassen, wie schnell nach einem solchen Vorfall gehandelt werden muss!

In den Sommerferien stehen weitere Maßnahmen an: Es werden neue PVC-Bodenbeläge verlegt, Lamellenvorhänge angebracht und eine OZON-Behandlung der Computerräume durchgeführt. Auch die Reinigung der Glasdächer und Fassaden ist vorgesehen. Die Erneuerung der Glasdächer ist für Anfang 2027 geplant, wobei die Kosten durch Versicherungen gedeckt werden. Nach dem Abfall einer Fassadenplatte im August 2025 haben Statiker und der TÜV die Entfernung aller Waschbetonfassadenplatten gefordert. Hierbei geht es um die energetische Ertüchtigung des Gebäudes – ein wichtiger Schritt in Zeiten des Klimawandels.

Aufregende Sanierungen und Neubauten

Die ersten Rückbauarbeiten sind für die Sommerferien eingeplant, und die Ausschreibung für die Abbruchmaßnahme läuft bereits. Die Fassadenarbeiten werden voraussichtlich im Sommer 2027 beginnen, mit einer ersten Kostenschätzung von etwa 1,5 Millionen Euro, finanziert über das Strukturprogramm des Landes (LuKIFG).

Doch nicht nur an der Berufsschule wird gebaut. An der Schule an der Höh, einer Förderschule, beginnen ebenfalls im Juli 2026 Baumaßnahmen. Hier sind vier neue Klassenräume und barrierefreie Toiletten geplant. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme der Erweiterung sind nach den Sommerferien 2027 vorgesehen, mit einer Investition von rund 3,1 Millionen Euro. Spannend, oder?

Ein weiteres Projekt, das für die Feuerwehr von Bedeutung ist, ist der Bau eines Feuerwehr-Service-Zentrums in Altena-Rosmart. Die Angebotsabgabe läuft bis Anfang August, und der Baubeginn ist für das erste Quartal 2027 angedacht. Die geschätzten Kosten liegen bei etwa 12 Millionen Euro.

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Sanierung von Kreisstraßen

Wenn wir einen Blick auf die Infrastruktur werfen, sehen wir, dass auch hier einiges in Bewegung ist. Die Sanierung verschiedener Kreisstraßen ist in vollem Gange. So sind die Fahrbahnsanierung der K2 in Kierspe und die Sanierung der K4 bei Meinerzhagen-Möllsiepen mit Kosten von rund 1,1 Millionen Euro bzw. rund 1 Millionen Euro im Endspurt. Geplant ist der Baubeginn für die K4 Ende Juli, während die grundhafte Erneuerung der K4 bei Meinerzhagen-Breddershaus zwischen Ende Juli und Oktober stattfinden soll.

Zusätzlich wird eine Neubau-Stützwand an der K32 in Hemer errichtet, mit Kosten von etwa 3 Millionen Euro. Die Planungen sollen bis Mitte/Ende Juli abgeschlossen sein, und die Auftragsvergabe erfolgt im September. Auch die Sanierung eines Brückenbauwerks an der K27 wird in den Sommerferien beginnen – die Kosten dafür belaufen sich auf rund 222.000 Euro.

Glasfassaden und energetische Sanierungen

Ein weiterer aufregender Aspekt ist die energetische Sanierung der Schulen, insbesondere die neuen, energieeffizienten Glasfassaden für das Berufskolleg für Technik und das Gertrud-Bäumer-Berufskolleg in Lüdenscheid. Der Märkische Kreis investiert hier rund 1,2 Millionen Euro an Eigenmitteln, während die Gesamtkosten der Sanierung etwa 3,9 Millionen Euro betragen. Mängel an den alten Glasfassaden wie zersprungene Scheiben und feuchte Zwischenräume waren nicht mehr tragbar.

Die Arbeiten beginnen im September 2024, wobei der Schulbetrieb weitgehend unbeeinträchtigt bleibt. Die Modernisierung umfasst eine Gesamtfläche von 1.567 Quadratmetern Glas und soll eine Energieeinsparung von mehr als 50 Prozent erwarten lassen. Ein cleverer Schachzug in Zeiten steigender Energiepreise!

Um auch in Zukunft die Sanierung von Gebäuden zur Einsparung von Energiekosten und zum Klimaschutz zu unterstützen, wird die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) auch über den Jahreswechsel 2023/2024 hinaus fortgeführt. Hier können Hauseigentümer und Kommunen weiterhin Anträge stellen, um von Fördermitteln zu profitieren.

So bleibt der Märkische Kreis nicht nur in Sachen Bildung und Infrastruktur aktiv, sondern auch auf dem Weg zu einer nachhaltigen Zukunft. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich diese Projekte entwickeln und welche positiven Veränderungen sie mit sich bringen werden!

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