Heute ist der 4. Mai 2026, und im Märkischen Kreis stehen die mobilen Geschwindigkeitsmessungen auf dem Programm. Wie immer sorgt die Veröffentlichung der Standorte dieser Messstellen für reges Interesse. Die dazugehörigen Informationen kann man auf der Webseite des Märkischen Kreises nachlesen, wo seit vielen Jahren die Standorte der stationären Geschwindigkeitsmessgeräte und der mobilen Überwachungswagen im Internet bereitgestellt werden. Es ist kein Geheimnis, dass überhöhtes Tempo eine der Haupt-Unfallursachen in Deutschland ist, und gerade deswegen sind solche Maßnahmen wichtig.
In der ersten Maiwoche können Autofahrer in Altena, Meinerzhagen, Balve, Plettenberg und weiteren Städten im Kreis darauf achten, dass sie nicht zu schnell unterwegs sind. Am Montag beispielsweise werden die Messungen in Altena, Evingsen, Zentrum und Mühlenrahmede durchgeführt. Dienstag geht es weiter in Balve und Plettenberg, und auch der Rest der Woche hat so seine festen Messstellen. Ich kann mir gut vorstellen, dass es für manche Autofahrer eine kleine Nervensache ist, sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten – besonders, wenn sie wissen, dass die Polizei ein Auge darauf hat! Die Stadt Iserlohn hat übrigens eigene Messstellen, die von der Stadtverwaltung betrieben werden, und die Kreispolizeibehörde führt Geschwindigkeitsmessungen im gesamten Kreisgebiet durch, die nicht in der Übersicht zu finden sind.
Verkehrsunfälle und ihre Ursachen
Wenn wir über Geschwindigkeitsmessungen sprechen, ist es auch wichtig, einen Blick auf die allgemeinen Verkehrsunfälle in Deutschland zu werfen. Im Jahr 2024 gab es in Deutschland rund 2,5 Millionen polizeilich erfasste Straßenverkehrsunfälle – ein Rückgang um 0,3 % im Vergleich zu 2023. Das klingt erst einmal positiv, oder? Aber es gab dennoch 2.770 Verkehrstote, 69 weniger als im Vorjahr. Das sind immer noch viel zu viele! Durchschnittlich starben täglich acht Menschen im Straßenverkehr. Da kann einem schon mulmig werden, wenn man darüber nachdenkt.
Die Zahlen zeigen, dass überhöhte Geschwindigkeit eine Rolle bei 30 % der Verkehrstoten spielte. Das ist alarmierend! Und während die Zahl der Schwerverletzten auf den niedrigsten Wert seit 1991 sank, bleibt die Frage, was wir tun können, um die Sicherheit auf unseren Straßen zu erhöhen. Es ist nicht nur die Geschwindigkeit, die Unfälle verursacht – auch Alkohol und mangelnde Aufmerksamkeit sind große Risikofaktoren. So starben im Jahr 2024 198 Menschen bei Unfällen, die mit Alkohol in Verbindung standen.
Ein Blick in die Zukunft
Die Vision Zero, das Ziel, bis 2050 keine Verkehrstoten mehr zu haben, ist ein ehrgeiziges Vorhaben – und zwar nicht nur in Deutschland, sondern in der gesamten EU. In Deutschland liegt die Zahl der Verkehrstoten bei 33 pro Million Einwohner, was unter dem EU-Schnitt von 44 liegt. Aber das ist nicht genug! Es ist klar, dass wir eine bessere Infrastruktur, ein erhöhtes Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer und möglicherweise sogar die Einführung autonomer Fahrzeuge benötigen, um die Sicherheit zu erhöhen.
Für uns im Märkischen Kreis bedeutet das, dass wir weiterhin auf die Geschwindigkeitsmessungen achten müssen. Die mobile Überwachung ist eine Maßnahme, die helfen kann, die Verkehrssicherheit zu steigern. Schließlich hängt es von uns allen ab, wie sicher unsere Straßen sind. Wenn jeder ein kleines bisschen achtsamer ist, können wir vielleicht die Zahl der Unfälle weiter reduzieren. Und wer weiß, vielleicht wird der nächste Mai ja der Monat mit den wenigsten Geschwindigkeitsübertretungen!
Für detaillierte Informationen zu Verkehrsunfällen und deren Ursachen kann man die Statistiken der Statistischen Ämter konsultieren. Wer sich für die genauen Messstellen interessiert, findet die Übersicht auf der Webseite des Märkischen Kreises hier.