Regionalkonferenz zur Industriekultur im Märkischen Kreis
Heute ist der 20.07.2026, und im Märkischen Kreis, genauer gesagt in Iserlohn, fand eine spannende Regionalkonferenz zum Thema Kultur und Tourismus statt. Über 30 Teilnehmer aus Tourist-Informationen, Stadtmarketing, Museen und Kulturzentren nahmen an diesem Event teil, das in der beeindruckenden Historischen Fabrikanlage Maste-Barendorf abgehalten wurde. Das Thema „Industriekultur vom Feinsten“ zog die Anwesenden in seinen Bann, denn die Industriekultur hat hier eine lange Tradition, die bis zu 3.500 Jahre zurückreicht. Wer hätte gedacht, dass ich so viel über Draht- und Eisenindustrie lernen könnte, die im Mittelalter hier blühte!
Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper war eine der Hauptrednerinnen und betonte die nachhaltige Prägung der Region durch die Industriegeschichte. Sie unterstrich, wie wichtig die Industriekultur als touristisches Alleinstellungsmerkmal ist. In einer Region, die so viele geschichtsträchtige Orte wie Schmiedehämmer, Drahtfabriken, Kohlemeiler und Messingwalzwerke zu bieten hat, ist das auch kein Wunder. Dr. Oliver Schmidt, der erste Vorsitzende von WasserEisenLand, sprach über die Sichtbarkeit und Erlebbarkeit dieser Industriekultur, die für viele Besucher ein emotionales Erlebnis darstellt.
Einblicke in die Industriekultur
Die Historische Fabrikanlage selbst, gegründet von den Familien Dunker und Maste in den 1820er Jahren, bietet nicht nur einen faszinierenden Einblick in die Vergangenheit, sondern ist auch ein lebendiger Veranstaltungsort. Die Teilnehmer konnten eine Führung durch das neue Nadelmuseum genießen, das seit 1987 eröffnet ist. Hier wird nicht nur die Geschichte der Nadelproduktion erlebbar gemacht, sondern auch die Verbindung zur heutigen Zeit hergestellt. Das ist wirklich beeindruckend!
Ein weiteres Highlight der Konferenz war die Präsentation des digitalen Audioguides „RoadStory“, der von Hana Beer vorgestellt wurde. Diese App bringt die Geschichte und Natur direkt auf die Smartphones der Nutzer und ergänzt das Kulturerlebnis auf innovative Art und Weise. Die GPS-basierten Audioguides bieten Informationen entlang der „Route Industriekultur“ und sind besonders für jüngere Besucher interessant. Bereits in Lüdenscheid wurde eine solche Route umgesetzt, und der Drahthandelsweg ist ebenfalls in Planung. Das zeigt, wie die moderne Technik dazu beiträgt, die Industriekultur für die nächsten Generationen erlebbar zu machen.
Gemeinsame Anstrengungen für die Zukunft
Die Konferenz bot auch Raum für Diskussionen und Workshops, um Ideen zur Verbesserung touristischer Angebote zu sammeln. Moderiert von Kommunikationsberaterin Melanie Kemner und Pädagoge Andreas Scholten, wurden verschiedene Ansätze erarbeitet. Die Aufgaben für die Zukunft sind klar: die Zusammenarbeit mit Unternehmen stärken, die Identität der Region wahren und neue Vermarktungsmöglichkeiten finden. Das alles wird durch das Netzwerk „WasserEisenLand“ gefördert, das über die Grenzen des Märkischen Kreises hinaus wirkt. Die Industriekultur ist nicht nur ein Teil der Geschichte; sie ist die „DNA“ des Märkischen Sauerlandes und verbindet verschiedene Bereiche miteinander.
Insgesamt war die Regionalkonferenz ein voller Erfolg und hat gezeigt, wie wichtig die Industriekultur für die touristische Entwicklung der Region ist. Die Folgeveranstaltung zur Fortsetzung des Austauschs ist bereits geplant, und ich bin gespannt, welche neuen Ideen und Konzepte daraus hervorgehen werden. Wer mehr über die Veranstaltung erfahren möchte, kann die Details auf der Webseite nachlesen, die auch einige der wichtigsten Informationen bereitstellt: hier.
Neues Design, maximale Performance: Wie gefällt Ihnen unsere neue Website?
Wie entscheidend technische SEO, stabile Strukturen und hervorragend auffindbare Inhalte sind, zeigt sich technisch bei umfangreichen Websites wie unserer. Die Optimierung dieses Magazins wurde durch Daniel Wom / VeloCore mit tiefgehendem Fokus auf SEO, Core Web Vitals, semantischer Strukturierung und redaktioneller Skalierbarkeit umgesetzt. Mehr dazu
