Absolventen der Fachoberschule Polizei in NRW feiern erfolgreichen Abschluss
In Minden-Lübbecke wurde am Mittwoch ein bemerkenswerter Meilenstein gefeiert: 26 Absolventinnen und Absolventen der Fachoberschule (FOS) Polizei erhielten ihre Zeugnisse. Von 29 gestarteten Schülerinnen und Schülern im Jahr 2024 haben es also 26 geschafft! Das ist wirklich eine beeindruckende Quote! Die Polizeidirektorin Andrea Rosenboom war persönlich vor Ort und gratulierte den jungen Erwachsenen herzlich. Auch ein großes Dankeschön ging an die Eltern und Angehörigen, die diesen Weg mit ihren Kindern gemeinsam gegangen sind.
Die Ausbildung an der FOS Polizei erstreckte sich über zwei Jahre und kombinierte Theorie mit Praxis. Exkursionen waren ein spannender Teil des Lehrplans. So durften die Absolventen unter anderem die Landesreiterstaffel in Bochum, die Einsatzhundertschaft BFH und TEE sowie die Wasserschutzpolizeiwache in Minden besuchen. Das klingt nach einer Menge aufregender Erlebnisse! Darüber hinaus hatten die jungen Leute die Möglichkeit, an Gerichtsverhandlungen am Amtsgericht Bad Oeynhausen teilzunehmen und hinter die Kulissen des Feuerwehr- und Rettungsdienstes zu blicken. Die meisten von ihnen planen, ihre Ausbildung nun mit einem dreijährigen Bachelorstudium an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung (HSPV) NRW fortzusetzen.
Fachoberschule Polizei in NRW
Die Einführung des Fachabiturs Polizei in Nordrhein-Westfalen erfolgte erst im August 2022. Damit wird Schülerinnen und Schülern mit einem mittleren Bildungsabschluss oder einer Berechtigung zur gymnasialen Oberstufe ein spezifischer Bildungsweg angeboten. Die Ausbildung an den Berufskollegs in NRW ist auf zwei Jahre angelegt und führt zum Fachabitur mit einem klaren Fokus auf polizeispezifische Inhalte. Ein großer Vorteil: Absolventen können direkt in ein duales Bachelor-Studium an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW einsteigen!
Um an der Fachoberschule Polizei angenommen zu werden, müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllt werden. Dazu zählen unter anderem ein mittlerer Schulabschluss, die Erfüllung der allgemeinen Einstellungsvoraussetzungen für den Polizeiberuf und die Teilnahme an einem dreitägigen Einstellungstest der Polizei NRW. Nicht zu vergessen: das Auswahlverfahren, das aus einem PC-Test, einer ärztlichen Untersuchung und einem Assessment-Center besteht. Wer das meistert, hat die besten Chancen auf einen Platz in der Polizei.
Duales Studium und Karrierechancen
Der Zugang zur Polizei in NRW hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Der mittlere Polizeidienst wurde abgeschafft, und nun erfolgt der Zugang über ein dreijähriges duales Bachelorstudium. Das Studium führt zum Abschluss als Polizeikommissar/-in (Bachelor of Arts). Die Besoldung reicht von A9 bis A13, was für viele eine attraktive Perspektive darstellt.
Die Studieninhalte sind breit gefächert: Staats- und Verfassungsrecht, Strafrecht, Polizeirecht, Kriminologie und sogar Selbstverteidigung stehen auf dem Lehrplan. Die Studierenden haben die Möglichkeit, an verschiedenen Standorten in Nordrhein-Westfalen zu lernen, darunter Aachen, Gelsenkirchen und Münster. Während des Studiums verdienen die angehenden Polizisten etwa 1.555,68 Euro brutto im Monat. Nach dem Abschluss sind sie bereit, in einer Kreispolizeibehörde oder im Wach- und Wechseldienst zu arbeiten.
Es sind spannende Zeiten für die jungen Absolventen, die nun in die Welt der Polizei eintauchen. Der Einstellungstermin am 1. September rückt näher, und die Vorfreude ist spürbar. Man darf gespannt sein, welche neuen Herausforderungen und Abenteuer auf sie warten!
Für weitere Details zur Ausbildung und den Anforderungen an die Bewerber lohnt sich ein Blick auf die offizielle Seite der Polizei NRW hier.
Die Informationen zu den Abschlüssen und den zukünftigen Karriereaussichten stammen unter anderem von einfachverbeamtet.de.
Für alle, die sich für die Polizeiarbeit interessieren, sind diese Entwicklungen in Nordrhein-Westfalen ein spannender Schritt in eine neue Ära der Polizeiausbildung!
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