Heute ist der 29.05.2026, und in Münster gibt es aufregende Neuigkeiten. Am 1. Oktober 2026 wird im Historischen Rathaus der Internationale Preis des Westfälischen Friedens in der Kategorie Jugend verliehen. Dabei haben sich Pfarrer Matthias Hembrock und Claudia Schwarz aus dem Bistum Münster als Vertreter der Initiative „socioMovens“ einen Namen gemacht. Diese Initiative, die 2014 von Peter Klasvogt gegründet wurde, bringt Jugendliche aus verschiedenen Ländern zusammen, um an Projektwochen zu arbeiten. Zu den Teilnehmerländern gehören Polen, Kroatien, Ukraine, Kasachstan, Ungarn, Slowakei, Lettland, Litauen und Rumänien. Die Jugendlichen setzen sich mit sozialen Fragen auseinander und arbeiten eng mit Randgruppen wie Obdachlosen, Geflüchteten und Menschen mit Beeinträchtigungen zusammen.
Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert und wird von Jugendlichen aus den Projektländern entgegen genommen. Ein echtes Highlight, könnte man sagen! Am Tag nach der Preisverleihung sind thematische Workshops geplant – ein spannendes Angebot, das die gesellschaftliche Teilhabe weiter fördern soll.
Ein würdiger Rahmen
Zur Preisverleihung wird Kurienkardinal Michael Czerny, der Migrationsbeauftragte des Heiligen Stuhls, als Laudator erwartet. Das ist schon ein starkes Zeichen! Gleichzeitig wird Nato-Generalsekretär Mark Rutte den Westfälischen Friedenspreis für die Nato entgegennehmen. Hier trifft also ganz unterschiedliche Weltpolitik auf lokale Initiativen – und das in einem historischen Rahmen, der für Frieden und Verständigung steht. Die Vorfreude auf dieses Ereignis ist spürbar, nicht nur in Münster, sondern über die Grenzen Deutschlands hinaus.
Claudia Schwarz, die Vorstandsvorsitzende der 2022 gegründeten Stiftung „socioMovens. Giving Europe a Soul“, und Matthias Hembrock, Vorstandsvorsitzender des Vereins und Mitglied im Kuratorium der Stiftung, spielen eine entscheidende Rolle in dieser Initiative. Sie fördern die sozialethische Bildung von Jugendlichen in Mittel- und Osteuropa. Das macht Hoffnung auf ein gerechteres und solidarischeres Europa, das sich nicht nur an den eigenen Bedürfnissen orientiert, sondern auch an den Herausforderungen anderer.
Das Engagement von „socioMovens“ ist daher mehr als nur ein Projekt – es ist eine Bewegung, die den Grundstein für ein besseres Miteinander legt und den Jugendlichen die Möglichkeit gibt, aktiv an der Gestaltung ihrer Zukunft mitzuwirken.
Ein Preis mit Bedeutung
Die Bedeutung des Internationalen Preises des Westfälischen Friedens kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Er würdigt nicht nur die Initiative „socioMovens“, sondern auch den unermüdlichen Einsatz junger Menschen, die sich für eine gerechte und solidarische Gesellschaft einsetzen. In einer Zeit, in der soziale Gerechtigkeit und Miteinander oft auf der Strecke bleiben, ist dieser Preis ein Lichtblick. Es ist eine Einladung an alle, sich an den Diskussionen und Workshops zu beteiligen und aktiv zu werden. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, und die Spannung steigt von Tag zu Tag.
Wir dürfen also gespannt sein, wie sich dieses Ereignis entwickeln wird und welche Impulse es für die Zukunft geben kann. Der Preis wird nicht nur für die Teilnehmer eine Auszeichnung sein, sondern auch für die gesamte Gemeinschaft, die hinter diesen Initiativen steht.
