Heute ist der 16.06.2026 und im Oberbergischen Kreis gibt es Neuigkeiten aus dem benachbarten Deutschland. Der Evangelische Kirchenkreis An der Agger hat kürzlich seine Sommersynode im Gemeindehaus Engelskirchen abgehalten. Ein wichtiges Ereignis, das nicht nur die Mitglieder des Kirchenkreises, sondern auch die gesamte Gemeinde betrifft. Andreas Spierling, der langjährige Skriba, wurde nach 34 Jahren im Kreissynodalvorstand verabschiedet. Er leitete seit 2014 den Kirchenkreis und wurde für seinen Weitblick und seine Lernbereitschaft von Superintendent Michael Braun gelobt. Ein würdiger Abschied, der natürlich auch von einer gewissen Melancholie begleitet war.

Die Synode war der perfekte Ort, um eine neue Ära einzuleiten. Pfarrerin Kirsti Greier, zuvor zweite stellvertretende Skriba, wurde als Nachfolgerin gewählt. Mit über 30 Jahren Erfahrung in der Kirchengemeinde, der Wissenschaft und der Arbeit mit Kindern bringt sie frischen Wind in die Leitung des Kirchenkreises. In ihrer Ansprache betonte sie die Notwendigkeit, mehr Begegnungsorte in der Öffentlichkeit zu schaffen. Ein Thema, das in der heutigen Zeit mehr denn je von Bedeutung ist.

Jugendarbeit im Fokus

Ein weiterer spannender Punkt auf der Agenda war das Impulsreferat von Landesjugendpfarrerin Tuulia Telle-Steuber zur Kreisjugendarbeit. Sie stellte fest, dass die Jugendlichen heutzutage gestresst und krisenerprobt sind. Die Kirche könne hier Antworten bieten, besonders durch eine verbundene Konfi- und Jugendarbeit. Superintendent Braun berichtete außerdem von einer positiven personellen Aufstellung im Kirchenkreis, die viele Jugendreferenten umfasst. Eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Stephanie Schönborn arbeitet bereits an einem neuen Konzept zur Stärkung der gemeindlichen Jugendarbeit, das in der Herbstsynode am 6. und 7. November in Nümbrecht vertieft wird.

Die nächste Kreissynode ist für den 12. Juni 2026 geplant. Von 17 bis 21 Uhr wird das Ev. Gemeindehaus in Engelskirchen wieder zum Zentrum für den Austausch über die Kinder- und Jugendarbeit des Kirchenkreises. Es wird ein Gottesdienst am Ende der Synode geben, bei dem die neue Skriba offiziell eingeführt wird. Wer weiß, vielleicht bringt die Synode auch neue Impulse für die Arbeit in den 21 Kirchengemeinden des Kirchenkreises? Es bleibt spannend!

Veränderungen stehen an

Ein weiterer wichtiger Punkt war die Verabschiedung von Pfarrer Frank Müllenmeister und Pfarrer Stefan Fritsch. Auch Pfarrer Dr. Sándor Károly Molnár wurde zum stellvertretenden theologischen Abgeordneten für die Landessynode gewählt und übernimmt zusätzlich die Rolle des Synodalbeauftragten für die Partnerschaft mit Teschen in Polen. Damit einher geht die Wahl von Pfarrer i.R. Walter Pollmann als Vorsitzender des Ausschusses für Mission und Ökumene, unterstützt von Maren Berges als Stellvertreterin.

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Ab dem 1. Januar 2027 wird zudem der neue Evangelische Verwaltungsverband Rheinland-Mitte für die Kirchenkreise Bonn, Bad Godesberg-Voreifel und An Sieg und Rhein zuständig sein. Verwaltungsleiter Thomas Hildner erläuterte die Möglichkeit eines späteren Beitritts des Kirchenkreises An der Agger zu diesem neuen Verband. Das sind alles Veränderungen, die sowohl Herausforderungen als auch Chancen mit sich bringen.

Die Synode ist ein lebendiger Ort des Austauschs, der Diskussion und der Planung für die Zukunft. In den letzten Jahren hat sich viel verändert, und die aktiven Mitglieder des Kirchenkreises sind bestrebt, sich den Herausforderungen der Gegenwart anzunehmen. Man kann nur hoffen, dass diese Anstrengungen Früchte tragen und die Gemeinden weiterhin lebendig und engagiert bleiben.

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