In Oberhausen wird es heiß – und das hat direkte Auswirkungen auf die Müllabfuhr. Die Wirtschaftsbetriebe Oberhausen (WBO) haben aufgrund der hohen Temperaturen beschlossen, die Abholzeiten zu ändern. Ab Montag, dem 22. Juni, werden die Müllwagen eine Stunde früher als gewohnt aus dem Betriebshof starten, und zwar bereits um 6 Uhr. Eine Bitte an alle Bürger: Stellen Sie Ihre Mülltonnen rechtzeitig vor die Tür, am besten schon am Vorabend oder am Abholtag vor 6 Uhr. Diese Regelung betrifft nicht nur die Müllabfuhr, sondern auch die Mitarbeiter im Kanal- und Straßenbau. Weitere Informationen können Sie in diesem Artikel nachlesen: WAZ.

Die Umstellung der Abfuhrzeiten kommt in einer Zeit, in der die Stadt Oberhausen immer mehr Wert auf eine nachhaltige Abfallwirtschaft legt. Ein aktueller Abfallkalender für 2026, der alle Oberhausener Straßen abdeckt, ist verfügbar und wird Ende November an alle Haushalte verteilt – als praktische Einlage ins Stadtmagazin „Oh!“. Für alle, die es digital mögen, gibt es die Möglichkeit, den Abfallkalender als PDF herunterzuladen oder sogar einen individuellen Abfallkalender online zu erstellen. Diese nützliche Funktion finden Sie auf der Internetseite der WBO.

Flexibilität und digitale Hilfen

Besonders praktisch ist die Abfall(kalender)-App, die sowohl in der Oberhausen-App als auch in der WBO-App integriert ist. Mit dieser App können Sie Ihren persönlichen Müllabfuhrtermin verwalten und sich an die Leerungstermine erinnern lassen. Übrigens, beide Apps sind kostenlos im Google Play Store und im Apple Store erhältlich! Das ist wirklich eine tolle Erleichterung für alle, die schon mal den Müllabfuhrtermin verpasst haben – so bleibt man einfach besser organisiert.

Ein weiterer wichtiger Punkt: An Feiertagen verschiebt sich die Müllabfuhr jeweils um einen Tag. Das betrifft Neujahr, Ostermontag, den Tag der Arbeit und einige andere Feiertage im Jahr 2026. Auch in der Karwoche und der Woche vor Weihnachten wird die Abfuhr einen Tag früher durchgeführt. Diese Regelungen helfen, die Abfallentsorgung auch in besonderen Zeiten effizient zu gestalten.

Abfallwirtschaft im Wandel

Die Abfallwirtschaft hat sich in Deutschland seit 1972 erheblich gewandelt. Vom reinen Beseitigen von Müll hin zur Kreislaufwirtschaft. Das Ziel ist klar: Diese Umstellung soll die natürlichen Ressourcen schonen und eine umweltverträgliche Abfallbewirtschaftung fördern. Dabei spielt die getrennte Sammlung von Abfällen eine zentrale Rolle, um die stofflichen Potenziale bestmöglich zu nutzen. Die fünfstufige Abfallhierarchie, die von der Vermeidung von Abfällen bis zur Beseitigung reicht, zeigt, wie wichtig es ist, Abfälle richtig zu verwalten.

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Insgesamt fallen in Deutschland jährlich etwa 350 Millionen Tonnen Abfall an. Davon entfallen rund 60% auf Bau- und Abbruchabfälle, während Siedlungsabfälle etwa 14% ausmachen. Die Umsetzung dieser nachhaltigen Abfallwirtschaft ist nicht nur eine Verantwortung der Bürger, sondern auch eine Herausforderung für die Kommunen und die Wirtschaft. Die Stadt Oberhausen engagiert sich hier aktiv, um die Bürger bestmöglich zu unterstützen und zu informieren.

Für weitere Fragen zur Abfallwirtschaft oder zur Abfallberatung steht der Fachbereich Klima- und Ressourcenschutz der Stadt Oberhausen zur Verfügung. Die Kontaktinformationen sind im Technischen Rathaus Sterkrade zu finden. Wenn Sie also noch Fragen haben, scheuen Sie sich nicht, dort nachzufragen!

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