In Paderborn sind die Bahngleise zurzeit alles andere als einladend. Am Donnerstagnachmittag, genauer gesagt gegen 15.30 Uhr, kam es zu einem massiven Vorfall im Zugverkehr, der die Verbindung von Paderborn in Richtung Westen erheblich beeinträchtigt. Ein Zug der Linie RE11 prallte bei Bad Sassendorf gegen die Oberleitung und hinterließ eine zerstörte Stromversorgung. Der Zug blieb daraufhin auf offener Strecke stehen, was eine Evakuierung unmöglich machte, bis der Strom abgeschaltet wurde. Die Region Soest ist momentan nicht befahrbar, und die Störungen führen zu Verspätungen, Teilausfällen und sogar kompletten Ausfällen auf dem gesamten Laufweg.

Wie lange die Reparaturarbeiten dauern werden, ist noch unklar. Die Prognose für das Ende der Störung wird auf Sonntag, den 21. Juni, um 9 Uhr gesetzt. Züge des Rhein-Ruhr-Express (RRX) fahren derzeit nur bis Lippstadt. Ein umfassendes Konzept für die RE11 scheint nicht vorhanden zu sein, stattdessen werden kurzfristige Einzelmaßnahmen ergriffen. Fahrgäste wird geraten, sich vor Ort zu informieren und die Online-Reiseauskunft zu überprüfen – ein bisschen wie im Dschungel der Bahnverbindungen, nur dass hier die Gefahr eher aus der Luft kommt.

Aktuelle Entwicklungen und Umleitungen

Die Bahnstrecke zwischen Soest und Lippstadt ist aufgrund des Oberleitungsschadens komplett gesperrt. Techniker arbeiten fieberhaft daran, bis Freitagabend, dem 19. Juni, zumindest ein Gleis wieder freizugeben. Doch die vollständige Wiederherstellung beider Gleise könnte sich bis Anfang nächster Woche hinziehen. Der RE11 wurde am Donnerstag evakuiert und anschließend mit Diesel-Loks abgeschleppt. Das klingt irgendwie nach einer chaotischen Rettungsaktion!

Die Auswirkungen sind weitreichend. Züge der RB89 (Eurobahn) fallen bis mindestens zur Mitte nächster Woche aus. Ab dem Samstag, den 20. Juni, wird der RE11 über Unna nach Soest umgeleitet, wobei Hamm nicht mehr angefahren wird. Auf der Strecke RB59 (Soest-Dortmund) fahren die Züge aktuell nur von und nach Werl, und im Soester Bahnhof werden Oberleitungsarbeiten durchgeführt. Interessanterweise ist noch unklar, ob der Unfall die regulären Bauarbeiten auf der Strecke verzögern wird. Die geplante Wiederfreigabe der Strecke zwischen Hamm und Lippstadt am 23. Juni bleibt fraglich.

Schienenersatzverkehr und Sicherheit

Für die betroffenen Fahrgäste gibt es Hoffnung in Form von Ersatzbussen. Ein Schienenersatzverkehr zwischen Unna und Paderborn Hbf wird mit vier Bussen organisiert, während zwischen Soest und Werl zwei Busse bereitstehen. Das Notfallteam der Deutschen Bahn hat bereits den Strom auf der Strecke abgeschaltet, um die Sicherheit der Fahrgäste zu gewährleisten. Das ist zwar beruhigend, sorgt aber nicht unbedingt für weniger Stress bei den Pendlern.

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Für alle, die sich über die aktuelle Lage auf dem Laufenden halten wollen: Die Webseite bahn.de bietet eine Störungskarte, die einen Überblick über Zugausfälle und Streckenunterbrechungen zeigt. Hier kann man auch Echtzeit-Positionen von Zügen verfolgen, Abfahrtstafeln einsehen und sich über Verspätungen informieren. Das alles ist wie ein Lebensretter im Dschungel der deutschen Bahn – auch wenn der Alltag manchmal chaotisch erscheint.

Mit der Hoffnung auf baldige Besserung und ein reibungsloseres Bahnfahren bleibt nur zu sagen: Gute Reise, falls ihr es doch wagen wollt!

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