Heute ist der 11.05.2026 und in Paderborn, genauer gesagt in Wewer, fand am vergangenen Samstag das traditionelle Vogelschießen der Schützenbruderschaft statt. Ein Ereignis, das nicht nur die Schützen selbst, sondern auch zahlreiche Gäste anlockte und für gute Stimmung sorgte. Es wurde marschiert, gefeiert und unter der Vogelstange ehrten die Schützen ihre neuen Würdenträger.
Die Jungschützen gingen mit viel Elan ans Werk. Nach dem 11. Schuss wurde Mathias Merla zum Kronprinzen gekrönt, während Maximilian Bunte den Apfelprinzen mit dem 85. Schuss errang. Marius Prior wurde Zepterprinz (102. Schuss) und René Behrendt machte mit dem 116. Schuss das Rennen als Jungschützenkönig. Bei den Altschützen zeigte sich, dass auch hier die Konkurrenz stark war. Sebastian Schoppmeier wurde Kronprinz (19. Schuss), Kai Ripping sicherte sich den Apfelprinzen (50. Schuss) und Dominik Jordan wurde Zepterprinz (101. Schuss). Das Highlight war jedoch Florian Möhring, der als Schützenkönig mit dem 192. Schuss das Zepter übernahm – und nicht zu vergessen, seine Königin Karina Weiss.
Der Hofstaat und neue Würdenträger
Der neue Hofstaat von König Florian und Königin Karina ist auch bemerkenswert. Zeremonienmeister Lukas Jujka wird die Feierlichkeiten begleiten. Die Hofpaare, bestehend aus Sarah Syska und Jonas Ruschkowski, Nele Rösner und Leon Schallert, Sophie Schallert und Niklas Discher, Marie Huck und Nils Möhring sowie Eileen Vullhorst und Frederik Meyer, bringen frischen Wind in die Tradition. Ein weiteres Highlight war die Ernennung des neuen Almeprinzen Patrick Zeier, der mit großer Freude in sein Amt trat.
Die Veranstaltung war ein Fest für die ganze Gemeinde, die sich über die Rückkehr solcher Traditionen freut. Solche Ereignisse stärken nicht nur den Gemeinschaftsgeist, sondern bieten auch eine willkommene Abwechslung im Alltag. Es ist schön zu sehen, wie Jung und Alt zusammenkommen, um die Traditionen hochzuhalten und neue Freundschaften zu knüpfen. Wenn man durch die Straßen von Wewer schlendert, riecht man förmlich die Bratwürste vom Grill und hört das Lachen der Kinder, die sich mit bunten Luftballons vergnügen.
Die Schützenbruderschaft hat mit dieser Veranstaltung einmal mehr gezeigt, wie wichtig sie für das soziale Leben in der Region ist. In Zeiten, in denen digitale Medien dominieren, sind solche traditionellen Feste ein willkommener Rückzugsort, um echte, zwischenmenschliche Beziehungen zu pflegen und der eigenen Geschichte treu zu bleiben. Die gute Stimmung und die ausgelassene Atmosphäre waren ansteckend – ein kleiner Vorgeschmack auf die kommenden Sommermonate, die in Wewer sicher noch viele solcher Ereignisse bereithalten werden.
Für alle, die mehr über die Details der Veranstaltung erfahren möchten, gibt es einen ausführlichen Bericht auf nw.de.