Heute ist der 21.07.2026 und in Remscheid tut sich was! Die Sanierung der Schüttendelle hat am 20. Juli begonnen und soll bis zum 15. August abgeschlossen sein, wenn das Wetter mitspielt. Oberbürgermeister Sven Wolf hebt die Wichtigkeit guter Straßen hervor, die für Mobilität, Lebensqualität und Sicherheit entscheidend sind. In den Sommerferien wird die bestehende Fahrbahndecke abgefräst und durch eine neue, etwa 4 cm starke Asphaltdecke ersetzt. Ein kluger Schachzug, denn so entfallen die Schulverkehre, was besonders die Schüler schützt.

Die Bauarbeiten erfolgen in drei aufeinanderfolgenden Abschnitten. Das bedeutet, dass die Schüttendelle als Einbahnstraße in Fahrtrichtung Alleestraße/Rathaus geführt wird. Der stadteinwärts gerichtete Verkehr wird über Königstraße und Hüttenstraße umgeleitet. Auch wenn die Kronprinzenstraße zur Sackgasse wird, bleiben die Zufahrten zu Wohnbereichen erreichbar. Für die Feuerwehr und den Rettungsdienst gibt es keine Einschränkungen – die können jederzeit durch. Die Arbeiten finden von Montag bis Freitag, zwischen 7 und 17 Uhr statt. Und keine Sorge: Lieferdienste und die Müllabfuhr sind bereits informiert.

Einbahnstraße und Unmut unter Anwohnern

Doch nicht alle sind begeistert von den Bauarbeiten. Ab dem 10. August wird die Reinshagener Straße für drei Wochen zur Einbahnstraße, was bei den Anwohnern auf Unverständnis und Kritik stößt. Der Unmut ist spürbar, als sich Nachbarn vor einem Kiosk versammeln, um über die Situation zu diskutieren. Claudia Meys, Inhaberin eines Handwerksbetriebs, äußert ihren Unmut über die fehlende Planung seitens der Stadt. Karsten Ditscheid, der Leiter des Straßen- und Brückenbaus bei den Technischen Betrieben Remscheid, erklärt, dass ohne die aktuellen Maßnahmen die Bauzeit länger dauern könnte – bis zu vier Monate! Ein Gedanke, der nicht gerade Freude auslöst.

Die Stadt hat bereits Verträge mit der Baufirma abgeschlossen, was die Situation nicht einfacher macht. Die Anwohner planen, Unterschriften gegen die Einbahnstraße und den Umweg in die Stadt zu sammeln. Das zeigt, dass die Unzufriedenheit groß ist. Ditscheid kündigt an, dass eine Informationskampagne zur Aufklärung der Anwohner in Vorbereitung ist. Ob das ausreicht, um die Gemüter zu beruhigen? Wer weiß…

Fortschritt und Ausblick

Die Informationen über die Baufortschritte werden auf der Website der Technischen Betriebe Remscheid und über städtische Social Media Kanäle bereitgestellt. Das klingt zwar gut, aber viele Anwohner fühlen sich nicht ausreichend informiert. Sie wünschen sich mehr Transparenz und Kommunikation. Nach der Sanierung wird die neue Fahrbahndecke mehr Fahrkomfort, höhere Verkehrssicherheit, weniger Lärm und eine leistungsfähige Infrastruktur bieten. Und das ist ja schließlich auch im Interesse der Bürger. Weitere Informationen zu den Bauarbeiten finden Sie hier.

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In Remscheid wird gerade viel bewegt – sowohl im positiven als auch im negativen Sinne. Die Baustellen sind oft ein zweischneidiges Schwert: Einerseits wird die Infrastruktur verbessert, andererseits fühlen sich die Anwohner manchmal überfordert. Aber das ist wohl der Preis, den man für Fortschritt zahlt.

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