Heute ist der 14.06.2026 und die Judowelt blickt auf ein spannendes Duell in der Nord-Staffel der Judo-Bundesliga, das am vergangenen Samstag in Remscheid stattfand. Die Sport-Union Annen trat gegen den Remscheider TV an und musste sich am Ende klar mit 3:11 geschlagen geben. Beide Teams waren bis zu diesem Aufeinandertreffen verlustpunktfrei – eine echte Herausforderung für Annen. Trainer Stefan Oldenburg war nach dem Kampf zwar enttäuscht, bezeichnete die Niederlage jedoch als verdient, aber irgendwie auch zu hoch.

Rund 250 Zuschauer fanden sich in der Halle ein, unter ihnen der Olympiasieger Frank Wieneke und Moderator Axel von der Groeben, die sicherlich eine spannende Atmosphäre miterlebten. Annen musste ohne einige ihrer besten Kämpfer antreten, was sich in der Gesamtleistung widerspiegelte. Der Auftaktkampf wurde von Sunatulloi Azizzoda bestritten, der zunächst gegen Luke Cabecana führte, aber dann durch einen Wurf verlor. Alexander Gabler hatte weniger Glück und gab nach einer Würgetechnik gegen Igor Wandtke auf. Ein kleiner Lichtblick war Simeon Catharina, der im Schwergewicht nach nur 38 Sekunden gegen Iliaz Patiev punktete.

Ein Kampf mit vielen Wendungen

Die nachfolgenden Kämpfe verliefen allerdings alles andere als erfolgreich für Annen. Vier Kämpfe gingen an Remscheid, von denen drei in die Verlängerung gingen – eine wahre Nervenprobe! Lukas Romahn musste sich in der Verlängerung Liam Herrmann geschlagen geben. Auch Jonas Schreiber fehlte verletzungsbedingt, was Annen zusätzlich schwächte. Leon Philipp erlitt bei seiner Niederlage gegen Vincent Wieneke ebenfalls eine Verletzung, was die Sorgenreihe für das Team verlängerte. Es war einfach nicht der Tag von Annen.

Die Statistik des Kampfes spricht für sich: In verschiedenen Gewichtsklassen wurde Annen oft nicht die Chance gegeben, sich zu behaupten. So verlor Luke Cabecana gegen Sunatullo Azzizoda mit 10:0, und Igor Wandtke bezwang Alexander Gabler ebenfalls mit 10:0. Auch Alessio Murrone und Kirill Gau mussten sich Remscheider Kämpfern geschlagen geben, was die klare Niederlage zum Endstand von Remscheider TV 11, SU Annen 3 festigte. Annen wird nun am 4. Juli gegen Potsdam antreten – ein weiteres wichtiges Duell, auf das sich das Team konzentrieren muss.

Ein Ausblick auf die nächsten Herausforderungen

Die Trainer Oldenburg und Haupt betonen, wie wichtig es ist, den Blick nach vorne zu richten. Solche Niederlagen sind schmerzhaft, doch sie können auch als Lehrstück dienen. Das Team hat die Chance, aus dieser Erfahrung zu lernen und sich neu zu formieren. Auch wenn das Ergebnis nicht das gewünschte war, bleibt die Hoffnung, dass Annen beim nächsten Aufeinandertreffen mit Potsdam wieder in die Erfolgsspur zurückfindet. Es bleibt spannend in der Judo-Bundesliga, und die Fans dürfen gespannt sein auf die kommenden Kämpfe.

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