Heute ist der 12.06.2026 und im Rhein-Erft-Kreis sind die Bürger auf der Hut. Am Mittwoch haben Kriminelle versucht, in Frechen und Kerpen Seniorinnen am Telefon zu betrügen. Das ist nicht nur ein dreister Versuch, sondern zeigt auch, wie perfide diese Betrüger vorgehen. Alle Angerufenen blieben glücklicherweise wachsam, sodass es bei den Versuchen blieb. Da kann man nur sagen: Gut gemacht!

Eine Seniorin in Frechen erhielt gegen 10:00 Uhr einen Anruf von einem angeblichen Polizisten aus Köln. Der Anrufer warnte vor Einbrüchen und wollte Informationen über das Vermögen der Frau. Doch die Seniorin war misstrauisch und beendete das Gespräch sofort. Zur gleichen Zeit wurde eine andere Seniorin in Kerpen mit einem ähnlichen Anruf konfrontiert – hier ging es um einen Brand und flüchtige Tatverdächtige. Auch sie ließ sich nicht täuschen und beendete das Gespräch, als die Betrüger nach Bargeld und Schmuck fragten. Komisch, dass die Betrüger oft so gezielt auf ältere Menschen abzielen, als wären sie die perfekten Zielscheiben.

Verschiedene Maschen der Betrüger

Am Nachmittag, gegen 15:30 Uhr, erhielt eine weitere Frau aus Frechen einen Schockanruf. Ein angeblicher Arzt behauptete, ein Familienmitglied habe einen schweren Unfall verursacht und es sei eine Kaution fällig. Das Gespräch endete abrupt, als ein anderes Familienmitglied den Betrüger konfrontierte. Es ist erschreckend, wie weit diese Betrüger gehen, um ihre Opfer zu manipulieren. Die Polizei rät eindringlich, am Telefon keine persönlichen oder finanziellen Informationen preiszugeben. Echte Polizisten oder Amtsträger fordern niemals Geld oder Wertsachen am Telefon. Im Zweifel sollte man einfach auflegen und die Polizei unter der Notrufnummer 110 kontaktieren.

Wenn wir uns die Methoden der Betrüger näher anschauen, wird deutlich, dass es da noch mehr gibt. Der Falscher-Polizist-Trick ist nur eine von vielen Maschen. Betrüger geben sich als Polizeibeamte aus und behaupten, eine Einbrecherbande festgenommen zu haben. Oft zeigen sie sogar technische Tricks, um die Notrufnummer 110 im Display erscheinen zu lassen. Das ist schon ein ganz schöner Schachzug! Auch der Enkeltrick ist weit verbreitet, bei dem die Betrüger in sozialen Medien nach Familiendetails recherchieren, um glaubhaft aufzutreten. Sie beginnen oft mit der Frage: „Rate mal, wer hier ist?“ und nutzen die Hilfsbereitschaft der älteren Menschen schamlos aus.

Zusätzlich gibt es noch den Gewinnspiel- und Lotteriebetrug. Hier locken die Betrüger mit vermeintlichen Gewinnen, etwa 50.000 Euro, und fordern vor der Übergabe „Gebühren“ oder „Versicherungskosten“. Laut Verbraucherzentrale fallen jährlich tausende Senioren auf diese Masche herein, mit einem durchschnittlichen Schaden von 4.500 Euro. Das ist einfach nur traurig! Auch der Microsoft-Support-Betrug, bei dem sich die Täter als Mitarbeiter des technischen Supports ausgeben, hat es in sich. Sie behaupten, der Computer sei von Viren befallen, um Zugang zu sensiblen Daten zu erlangen. Einfach furchtbar, wie kreativ die Kriminellen sind.

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Die Polizei und andere Institutionen arbeiten daran, die Bevölkerung über diese Betrugsmaschen aufzuklären. Doch jeder Einzelne kann auch einen Beitrag leisten, indem er aufmerksam bleibt und sich nicht von den Anrufern unter Druck setzen lässt. Die Geschichten von den Betrugsversuchen in Frechen und Kerpen sind nicht nur Einzelfälle, sondern zeigen, dass wir alle betroffen sein können. Bleiben Sie achtsam!

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