Neuss. In der Nacht zum 09.11.2024, um 00:46 Uhr, brach ein verheerender Brand in einer Kleingartenanlage in Neuss-Meertal aus. Die Feuerwehr wurde alarmiert, und schon während der Anfahrt war der Feuerschein deutlich sichtbar. Bei ihrem Eintreffen stand eine Gartenhütte in Flammen, und das Feuer drohte, auf angrenzende Gebäude überzugreifen.

Der Besitzer der betroffenen Hütte war vor Ort und hatte sich bei seinen Löschversuchen schwere Brandverletzungen zugezogen. Er wurde umgehend vom Rettungsdienst zur Kontrolle in Sicherheit gebracht. Die Feuerwehr setzte mehrere Teams ein, um den Brand von zwei Seiten zu bekämpfen. Zeitweise wurden sogar vier Löschrohre gleichzeitig eingesetzt. Die Löscharbeiten gestalteten sich jedoch schwierig, da die Hütte unterkellert war. Aufgrund der Einsturzgefahr konnte der Keller nicht betreten werden und wurde stattdessen mit Schaum geflutet, um das Feuer endgültig zu löschen.

Rauchentwicklung und Nachlöscharbeiten

Nach rund drei Stunden intensiven Einsatzes mit 25 Feuerwehrkräften war die Lage zunächst unter Kontrolle. Doch um 07:51 Uhr wurde die Feuerwehr erneut alarmiert, da an der alten Einsatzstelle wieder Rauch aufstieg. Ein Team rückte aus, um die Glutnester abzulöschen. Die Polizei hat mittlerweile die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, während die Feuerwehr sich um die letzten Brandherde kümmerte.

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