Im Rhein-Kreis Neuss wurde kürzlich der Umweltpreis 2026 verliehen, und die Freude war groß! Birgit und Jürgen Jansen von der Kreisjägerschaft durften sich über den Publikumspreis freuen, den sie für ihren „Lernort Natur“ erhielten. Eine tolle Überraschung, schließlich hatten sie zuvor kräftig für das Voting geworben. Sandra Kluck, die Mediaberaterin der NGZ, lobte den unermüdlichen Einsatz von tausenden Ehrenamtlichen, die in ganz Deutschland für den Naturschutz aktiv sind. Das Projekt „Lernort Natur“ ist seit 2020 in der Region tätig und nutzt zwei rollende Waldschulen, um Kindern und Jugendlichen die Natur näherzubringen.

Im Jahr 2025 wurden beeindruckende über 60 Einrichtungen besucht, darunter zahlreiche Kindergärten und Schulen. Das Preisgeld von 3000 Euro wird für die Präparation eines Höckerschwans verwendet, der an Vogelgrippe verstarb. Die Kreisjägerschaft war einer von 27 Bewerbern für den Umweltpreis 2026, der von Rhein-Kreis Neuss, Speira GmbH und der Neuß-Grevenbroicher Zeitung ausgerichtet wird. Die Jury bestand aus verschiedenen Vertretern, darunter Landrätin Katharina Reinhold und Kreisdirektor Dirk Brügge. Ein wichtiges Ziel des Preises ist es, die Bürger zu mehr Engagement für Umwelt und Nachhaltigkeit zu motivieren.

Preisträger und ihre Projekte

Der Jugendpreis ging an die Schülerinnen und Schüler der Städtischen Realschule Korschenbroich für ihr bemerkenswertes Projekt „Grünes Klassenzimmer“. Unter der Leitung von Lehrer Daniel Witz-Koporcic wurde dieses Projekt zu einer AG, die die Jury durch ihre nachhaltige Planung und die Einbeziehung jüngerer Schüler überzeugte. Das zeigt, wie wichtig es ist, die nächste Generation in Umweltfragen einzubinden.

Der Jurypreis wurde in diesem Jahr geteilt: Ein Teil ging an die Firma Albrecht aus Grevenbroich, die sich mit ihren Maßnahmen zur Energieeffizienz und zum Artenschutz einen Namen gemacht hat. Der andere Teil wurde an Gereon Birkmann verliehen, einen Baumschulgärtnermeister, der bereits 4600 Bäume und Sträucher gepflanzt hat im Rahmen seiner Aufforstungsprojekte. Das ist nicht nur beeindruckend, sondern auch dringend notwendig in Zeiten, in denen der Klimawandel nicht mehr ignoriert werden kann.

Veranstaltung unter Extrembedingungen

Die Preisverleihung fand im IHK-Pavillon statt, und trotz der hohen Temperaturen – es herrschte Warnstufe Rot – sorgten Kreissprecher Benjamin Josephs und Klimaschutzmanagerin Ina Grothe mit Handfächern für etwas Abkühlung. Ein sehr mutiger Schritt, denn die Hitze machte den Anwesenden zu schaffen. Doch die Begeisterung für die Preisträger und ihre Projekte war ungebrochen. Landrätin Katharina Reinhold drückte ihren Dank an die engagierten Bürger aus, die sich für den Umwelt- und Naturschutz einsetzen – ein schönes Zeichen für die Gemeinschaft!

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In Bayern, wie auch andernorts, engagieren sich viele Menschen in Initiativen und Vereinen, um eine gesunde Umwelt und eine lebendige Zukunft zu fördern. Die Schwerpunkte liegen auf ganzheitlicher Nachhaltigkeit, die soziale und bildungspolitische Aspekte mit einbezieht. Ehrenamtliches Engagement ist ein wichtiger Motor für soziale, ökologische und wirtschaftliche Veränderungen. Die „Lokale Agenda 21“ hat bereits vor dem Beschluss der Agenda 2030 im Jahr 2015 an Bedeutung gewonnen und setzt sich für nachhaltige Entwicklung auf kommunaler Ebene ein.

Das ist nicht nur auf Bayern beschränkt; auch im Rhein-Kreis Neuss zeigt sich, wie wichtig solche Initiativen sind. Sie schaffen ein Bewusstsein für die Auswirkungen des eigenen Handelns und fördern die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Naturschutz-Organisationen und junge Initiativen leisten wertvolle Aufklärungsarbeit und organisieren Aktionen, um nachhaltige Strategien zu fördern. Dies ist eine Entwicklung, die in der heutigen Zeit mehr denn je gefragt ist.

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