Heute ist der 15.07.2026, und im Rhein-Sieg-Kreis gibt es Neuigkeiten, die für die Region von Bedeutung sind. Dr. Uwe Moshage, der Verbandschef des Aggerverbands, hat bei der Aggerverbandsversammlung ein Update zur möglichen Übernahme des Wasserverbands Rhein-Sieg-Kreis gegeben. Diese Gespräche laufen bereits seit mehreren Jahren, und nun stehen entscheidende Abstimmungen für Ende des Jahres an. Die Aufregung ist spürbar – viele hoffen auf positive Entwicklungen.

Der Aggerverband hat im Jahresabschluss einen Fehlbetrag von 475.000 Euro vermeldet. Das klingt erst einmal besorgniserregend, doch im Vergleich zum Planentwurf ist das immerhin eine Verbesserung um rund eine Million Euro. Man fragt sich, ob diese finanzielle Wende die Übernahme der 1.300 Kilometer Fließgewässer im Rhein-Sieg-Kreis, die Kommunen wie Siegburg, Sankt Augustin und Hennef betreffen, erleichtern könnte. Moshage hat klar betont, dass der Aggerverband sowohl die fachliche als auch die technische Fähigkeit besitzt, diese Aufgaben zu übernehmen.

Chancen und Herausforderungen

Eine mögliche Übernahme würde nicht nur den Gewässerschutz verbessern, sondern auch die Förderchancen für zukünftige Projekte erhöhen. Das wäre ein echter Gewinn für die Region! Die Entscheidung darüber soll noch in diesem Jahr fallen, mit dem Ziel, die Aufgaben ab Januar 2027 zu übernehmen. Doch der Aggerverband steht vor der Herausforderung, sich den potenziellen neuen Mitgliedern vorzustellen. Denn ohne die Zustimmung aller Mitglieder des Wasserverbands wird das nichts.

Ein weiterer Punkt, den Moshage ansprach, war die Situation rund um den Stauweiher Osberghausen. Hier hat die Bezirksregierung Köln eine Ordnungsverfügung erlassen, die die Nutzungserlaubnis der Wasserkraftanlage betrifft. Diese ist ausgelaufen, weil Auflagen, etwa der Bau einer Fischtreppe, nicht erfüllt wurden. Der Rückbau der Stauanlage ist für den Zeitraum zwischen September und Ende November geplant. Der Aggerverband hat 30 Monate Zeit für die Planung. Die Auer Holding, Betreiber der Wasserkraftanlage, hat indes eine Klage gegen die Verfügung zurückgezogen.

Finanzielle Aspekte des Rückbaus

Für den Rückbau wird eine Rückstellung von 340.000 Euro erforderlich sein, während die Gesamtkosten auf etwa 790.000 Euro geschätzt werden. Hier kommt eine 60-prozentige Förderung ins Spiel, die das Projekt finanziell etwas entlasten könnte. Die Bezirksregierung Köln hat die Wiederherstellung der Durchgängigkeit der Agger als „Generationenaufgabe“ bezeichnet – das spricht Bände über die Bedeutung dieses Projekts für die Region.

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Insgesamt zeigt sich, dass die Themen rund um den Wasserverband und den Aggerverband eng miteinander verwoben sind. Die Übernahme könnte sowohl positive Impulse für den Gewässerschutz als auch für die Personalgewinnung bieten. Die nächsten Monate werden entscheidend sein. Was für eine spannende Zeit für die Region!

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