Im Rheinisch-Bergischen Kreis gibt es spannende Neuigkeiten, die das Umsteigen zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln angenehmer und einfacher machen sollen. Der Kreistag hat kürzlich ein Feinkonzept für Mobilstationen mehrheitlich beschlossen. Ziel ist eine vernetzte und nachhaltige Mobilität im gesamten Kreisgebiet. Das Konzept zielt darauf ab, den Nutzern individuelles Wechseln zwischen Verkehrsmitteln zu ermöglichen, etwa zwischen Leihfahrrädern und Carsharing-Angeboten. Wenn ich da so drüber nachdenke, klingt das echt nach einer praktischen Lösung für alle, die viel unterwegs sind.

In den letzten Jahren (zwischen 2020 und 2023) wurden bereits 19 Mobilstationen in allen kreisangehörigen Kommunen umgesetzt. Besonders in Leichlingen gibt es einige Stationen, die noch Verbesserungspotenzial haben. Zum Beispiel wird der Vorplatz am Bahnhof barrierefrei umgebaut, und am Busbahnhof fehlen noch Fahrradbügel sowie eine Reparaturbox. Lustigerweise steht die Fahrradbox jetzt am Rathaus. Auch in Witzhelden wird an der Barrierefreiheit und an zusätzlichen Fahrradbügeln gearbeitet. Eine umfassende Untersuchung aller Haltestellen im Kreisgebiet hat ergeben, dass 49 Haltestellen für den Ausbau zu Mobilstationen geeignet sind.

Neue Mobilstationen in Sicht

Für 29 dieser Standorte wurden detaillierte Steckbriefe mit Lageplänen, Ausstattungsempfehlungen und Kostenschätzungen erstellt. In Leichlingen sind Büscherhöfen und Trompete als Standorte für die sogenannte „Mobilstation 2.0“ geplant. Die Büscherhöfen-Station ist einen Kilometer vom Busbahnhof entfernt und benötigt einen vollständigen barrierefreien Ausbau an beiden Bussteigen. Die mindestausstattungskosten liegen hier bei 21.550 Euro, mit optionalen Elementen sogar bei 44.000 Euro. Also, das ist schon eine ordentliche Summe! Und bei der Trompete sieht es ähnlich aus: Auch hier muss der barrierefreie Ausbau der Bussteige erfolgen, mit Kosten zwischen 32.550 Euro und 36.050 Euro, falls eine E-Leihradstation dazu kommen soll.

Aber das ist noch nicht alles. Der Rheinisch-Bergische Kreis bietet auch viele Bus- und Bahnangebote für unterschiedliche Zwecke an, sei es für Wanderungen, die Arbeit oder die Freizeit. Die regionalen Verkehrsunternehmen haben eine Qualitätsoffensive gestartet, die häufigere und besser vertaktete Busfahrten ermöglicht. Und wie cool ist das, dass es im Rheinisch-Bergischen Kreis sogar schadstofffreie Wasserstoffbusse gibt, die nur Wasserdampf ausstoßen? Die Regionalverkehr Köln GmbH hat eine der größten Brennstoffzellen-Hybridbus-Flotten in Deutschland und betreibt sogar eine Wasserstofftankstelle in Wermelskirchen.

Nachtbusse, FahrradBusse und mehr

Für alle Radfahrer und die, die es werden wollen, gibt es den Bergischen FahrradBus, der es ermöglicht, bequem zwischen verschiedenen Radwegen zu reisen. Der FahrradBus hat Platz für 16 Fahrräder im Anhänger und bis zu vier Fahrräder im Bus. Das ist doch praktisch, oder? Auch die TaxiBusse und das Anruf-Sammel-Taxi (AST) ergänzen das Linienbusangebot im Rheinisch-Bergischen Kreis. Und für Nachtschwärmer gibt es Nachtbusse, die freitags, samstags und an Wochentagen vor Feiertagen verkehren, um die Fahrgäste sicher nach Hause zu bringen.

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Im Hintergrund wird derzeit an der Neuaufstellung des Nahverkehrsplans gearbeitet, was für den 10. Oktober 2024 beschlossen wurde. Dieser Plan ist nicht nur verpflichtend, sondern muss auch rechtliche Anforderungen erfüllen. In ihm werden der Umfang und die Qualität des Verkehrsangebots definiert, wobei Themen wie Barrierefreiheit, Sicherheit, Klimaschutz und Tourismus berücksichtigt werden. Die Grundlagen für die Neuaufstellung werden aktuell erarbeitet, und es ist spannend zu wissen, dass dieser Prozess im Austausch mit kreisangehörigen und benachbarten Kommunen sowie Verkehrsunternehmen und anderen Akteuren erfolgt. Die Beschlussfassung über den neuen Nahverkehrsplan ist für Mitte 2028 angestrebt, und ich bin mir sicher, dass es vorher eine umfassende Öffentlichkeitsbeteiligung geben wird.

Für weitere Informationen und Details zu den Mobilstationen und dem Nahverkehrsplan im Rheinisch-Bergischen Kreis, können Interessierte einen Blick auf die Quelle werfen.

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