Baierbrunn (ots)

Die Sorgen der Deutschen über steigende Pflegekosten sind alarmierend! Laut einer repräsentativen Studie der Apotheken Umschau fürchten sich 85 Prozent der Befragten davor, im Alter finanziell überfordert zu werden. Die düstere Prognose besagt, dass 83 Prozent der Menschen erwarten, die Altenpflege werde sich weiter verschlechtern. Und die Stimmen, die die Politik für die ungenügende Situation verantwortlich machen, werden immer lauter: Neun von zehn Befragten sind der Meinung, dass die Regierung zu wenig für die Verbesserung der Pflegesituation tut.

Die Unzufriedenheit ist groß – doch eine Hoffnung schimmert durch! Über ein Drittel der Befragten, darunter 41 Prozent derjenigen, die bereits jemanden pflegen, glauben an technische Unterstützung wie Roboter, die die Pflege erleichtern könnten. Dennoch bleibt die Wunschvorstellung vieler, später von Angehörigen gepflegt zu werden. Nur knapp jeder Zehnte zieht eine professionelle Pflege vor. Diese Umfrage zeugt von einem tiefen Drang nach familiärer Verbundenheit in der Altenpflege.

Die Fakten zur Pflege in Deutschland

Aktuell kümmern sich drei von zehn Befragten um Angehörige, meist im eigenen oder im Haushalt der zu Pflegenden. Über 40 Prozent dieser Pflegenden opfern dabei bis zu zehn Wochenstunden ihrer Zeit. Rund 15 Prozent haben sogar ihre gesamte Berufstätigkeit aufgegeben, um die Pflege sicherzustellen. Die Gründe für diese Entscheidung sind oftmals die finanziellen Hürden, die eine professionelle Pflege mit sich bringt.

Doch nicht alle sind bereit für die Herausforderungen der häuslichen Pflege. Ängste vor psychischen und physischen Belastungen schrecken viele ab. Dennoch könnte sich die Hälfte derer, die derzeit niemanden pflegen, vorstellen, die Pflege eines Angehörigen zu übernehmen. Diese Umfrage, durchgeführt von der Cint Deutschland GmbH zwischen dem 22. und 24. Juli 2024, umreißt eindrucksvoll die Ängste und Hoffnungen der Deutschen in Bezug auf die Altenpflege.

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