In einem emotionalen Abschied wurde Anne Zeller-Klein, die legendäre Ortsvorsteherin von Rechberg, nach 17 Jahren im Amt gefeiert. Die Gemeindehalle war bis auf den letzten Platz gefüllt, als der neue Ortsvorsteher Karl Weber die Bühne betrat und die beeindruckende Bilanz von Zeller-Klein würdigte. „49 Jahre in einem kommunalen Gremium, davon 17 Jahre an der Spitze – das ist in Baden-Württemberg eine Seltenheit!“ schwärmte Weber und hob hervor, wie viele Projekte unter ihrer Leitung realisiert wurden.

Oberbürgermeister Richard Arnold nannte Zeller-Klein eine „Frau der Rekorde“ und eine „Pionierin“, die von April 1975 bis Juni 2024 im Ortschaftsrat tätig war. Ihre Leistungen sind nicht nur beeindruckend, sondern auch wegweisend: Von der Schaffung eines neuen Sportplatzes bis hin zur Sanierung der Ortsdurchfahrt – ihre Handschrift ist überall sichtbar. Arnold betonte, dass der Glasfaserausbau unter ihrer Führung Rechberg zur Pilotgemeinde gemacht hat und lobte ihre unermüdliche Energie und ihren Optimismus.

Zukunftsaufgaben für den Nachfolger

Doch nicht alles ist perfekt: Arnold erinnerte an die „zweite Ruine im Ort“, das ehemalige Café „Rad“, das noch auf eine Lösung wartet. Diese Herausforderung wird nun dem neuen Ortsvorsteher übergeben. Zeller-Klein erhielt als Abschiedsgeschenk ein Bild des Gmünder Künstlers Eckart Dietz und einen Blumenstrauß. Die Versammlung war geprägt von Dankbarkeit und Wertschätzung, wobei auch Vertreter der Schulgemeinschaft und der Vereine ihre Anerkennung aussprachen.

Zeller-Klein selbst äußerte sich gerührt und betonte, wie sehr ihr Rechberg am Herzen liegt. „Hier gibt es viel Kultur und eine hohe Wohnqualität“, sagte sie und dankte allen für die Unterstützung während ihrer Amtszeit. Ihre Vision für die Zukunft bleibt klar: Die Nahversorgung und die Lebensqualität müssen weiterhin gefördert werden. Ein emotionaler Abschied von einer außergewöhnlichen Persönlichkeit, die Spuren hinterlässt!