Die Region Rhein-Sieg-Kreis und der Kreis Ahrweiler, gerade mal einen Katzensprung von uns entfernt, laden in diesem Jahr zu einer ganz besonderen Veranstaltung ein. Die Aktion „Offene Gartenpforte Rheinland 2026“ bietet Gartenliebhabern die Möglichkeit, in die grünen Oasen privater Gartenbesitzer einzutauchen. Von Mai bis September öffnen zahlreiche Gärten ihre Türen und laden Besucher herzlich ein. Und das Beste daran? Der Eintritt ist kostenlos! Diese Initiative fördert nicht nur den Austausch unter Gartenfreunden, sondern auch die Sichtbarkeit der vielfältigen Gartengestaltung. Einfach klasse!

Insgesamt wird es vier Wochenenden geben, an denen die Gärten für interessierte Besucher zugänglich sind. Die genauen Termine sind der 9./10. Mai, 13./14. Juni, 11./12. Juli und 5./6. September. An diesen Tagen kann man nicht nur die Gärten besichtigen, sondern auch ins Gespräch mit den Besitzern kommen und jede Menge Inspiration sammeln. Einige Gärten bieten sogar spezielle Aktivitäten wie Führungen oder Pflanzentauschbörsen an. Es lohnt sich also, die Öffnungszeiten und besonderen Angebote im Voraus zu überprüfen!

Vielfalt der Gärten

Die Auswahl an teilnehmenden Gärten ist beeindruckend. Von naturnahen Gärten über alte Hofanlagen bis hin zu kleingärtnerischen Paradiesen, da ist für jeden etwas dabei. Nehmen wir zum Beispiel den Garten von Brigitte und Franz-Josef Meuer in Alfter-Witterschlick. Der neue Garten begeistert mit Natursteinmauern und Staudenbeeten und hat am 9. und 10. Mai von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Und das ist nur einer von vielen!

Petra Friedel aus Bornheim-Hersel öffnet ihren Nutz- und Naturgarten am 12. Juli und 6. September, wo man in einen Biotop eintauchen kann. Wer mit einem Hund kommt, kann diesen sogar angeleint mitbringen. Die Vielfalt ist wirklich beeindruckend, und jeder Garten erzählt seine eigene Geschichte. Gärten wie der von Barbara Hillebrand in Bornheim-Brenig, der Führungen anbietet, oder der naturnahe Schaugarten in Wachtberg-Berkum, wo auch Hunde erlaubt sind, zeigen die herzliche Offenheit der Gartenbesitzer.

Gartenkultur in Deutschland

Die Aktion „Offene Gartenpforte“ ist in Deutschland keine Neuheit. Bereits seit 1989 wird sie in verschiedenen Städten und Regionen durchgeführt. Die Idee dahinter? Gartenbesitzer möchten ihre Gärten zeigen und dabei den Austausch von gärtnerischem Wissen und Erfahrungen fördern. Ursprünglich aus England stammend, wo die ersten „Open Garden Days“ ins Leben gerufen wurden, hat sich diese Aktion mittlerweile zu einem festen Bestandteil der Gartenkultur in Deutschland etabliert. In England besuchen jährlich rund 12 Millionen Menschen die geöffneten Gärten – eine beeindruckende Zahl!

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Ein weiterer schöner Aspekt dieser Veranstaltungen ist die Möglichkeit, mit Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen. Man kann Tipps austauschen, wie man seinen eigenen Garten noch schöner gestalten kann, oder einfach nur die Ruhe und Schönheit der Natur genießen. Gelegentlich gibt es auch lecker Kaffee und Kuchen – perfekt für eine kleine Pause! Es ist jedoch wichtig, sich an die Regeln zu halten: Rücksichtnahme auf die Pflanzen und das Privateigentum der Gartenbesitzer ist ein Muss. Fotografieren sollte man nur mit Erlaubnis.

Wenn Sie also in den kommenden Monaten in der Nähe sind, gönnen Sie sich einen Ausflug zu diesen grünen Kleinoden! Die „Offene Gartenpforte“ bietet nicht nur eine Auszeit vom Alltag, sondern auch die Chance, die eigene Liebe zur Natur und zur Gartenarbeit mit anderen zu teilen. Alle Informationen zu den teilnehmenden Gärten finden Sie in lokalen Veranstaltungskalendern oder auf den Websites der Gemeinden. Lust auf einen Besuch? Dann auf in die Gärten!

Für weitere Informationen und zur Übersicht über alle teilnehmenden Gärten besuchen Sie die Webseite unter ga.de.