Abriss der Bäckerei Schumacher in Altenkirchen: Platz für Neues entsteht
Heute ist der 25.06.2026 und in Altenkirchen (Westerwald) tut sich etwas Aufregendes: Der Abriss des alten Ladenlokals der ehemaligen Bäckerei Schumacher hat begonnen! Am 15. Juni wurde der erste Bagger angesetzt, und das Gebäude, das 1958 erbaut wurde, hat nun endgültig ausgedient. Der Standort in der Wilhelmstraße 53, ganz in der Nähe des Bahnübergangs zwischen Altenkirchen und Windeck-Au, wird bald einer neuen Nutzung weichen. Die Stadt Altenkirchen hat das Gebäude vor einigen Jahren erworben, und jetzt wird es Zeit, Platz für Neues zu schaffen.
Das Ziel des Abrisses ist nicht nur die Entfernung eines alten Bauwerks, sondern auch die Schaffung einer fußläufigen Verbindung zur Jugendkunstschule und zur Wied. Bis Ende April wurde das Lokal noch als Schaufenster des Kunstforums Westerwald genutzt, aber jetzt ist der Platz für andere Ideen gedacht. Die Stadt möchte die Quengelbach-Aue aufwerten und die Aufenthaltsqualität am Festplatz Weyerdamm verbessern. Das klingt doch nach einer spannenden Entwicklung!
Finanzierung und Herausforderungen
Die Finanzierung des Projekts erfolgt durch das Förderprogramm „Wachstum und nachhaltige Entwicklung – Nachhaltige Stadt“. Der Auftrag für den Abriss wurde an die Firma Metzler GmbH aus Kroppach vergeben, und das Angebot lag bei rund 50.290 Euro. Ursprünglich war mit Kosten von etwa 48.945 Euro gerechnet worden. Nun gibt es jedoch Statikprobleme: Die Bodenplatte für den geplanten Aufenthaltsbereich ist nicht geeignet, und Stützpfeiler in der Nähe des Bachlaufs sind unterspült. Das bringt zusätzliche Herausforderungen mit sich, und möglicherweise müssen für die Anbindung an die Brücke der B 8 Mehrkosten für den Bau einer Stahlbetonfläche eingeplant werden.
Ein Ingenieurbüro, das Martin Heinemann, wurde beauftragt, die Grundlagenermittlung und Vorplanung für das Quengelbach-Areal durchzuführen. Diese Aufgabe hat eine Auftragssumme von 19.015 Euro. Nach dem Abriss wird zudem eine Überprüfung der angrenzenden Giebelwände der Nachbarhäuser stattfinden, um die Fußgängersicherheit durch ein geeignetes Brückengeländer zu gewährleisten.
Ein Ort der Begegnung
Die vorgesehenen Kosten für das gesamte Projekt belaufen sich auf 140.000 Euro, wobei bis zu 70 % Förderung aus dem Städtebauförderprogramm zu erwarten sind. Trotzdem bleibt ein gewisses Fragezeichen über die Erreichbarkeit der Jugendkunstschule von der Wilhelmstraße aus. Das könnte für einige Fußgänger eine kleine Herausforderung darstellen. Doch das Ganze wird auch mit einer kreativen Note versehen: Eine große Sitzbank, gestaltet von Schülern der Jugendkunstschule und engagierten Einwohnern, soll schließlich im Parc de Tarbes aufgestellt werden. Das klingt nach einem tollen Ort der Begegnung!
Die Entwicklungen rund um die Bäckerei Schumacher sind ein spannendes Beispiel dafür, wie alte Strukturen Platz für Neues schaffen können. Man darf gespannt sein, wie sich die Umgebung verändern wird und welchen Einfluss die umgestaltete Landschaft auf die Gemeinschaft haben wird. Vielleicht wird der neue Platz bald zum Treffpunkt für Jung und Alt, wo Kunst und Kultur im Vordergrund stehen. Es bleibt auf jeden Fall aufregend, hier in Altenkirchen!
Für weitere Informationen zu diesem Thema und den aktuellen Entwicklungen können Sie die vollständige Quelle hier nachlesen.
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