Wechsel an der Spitze des Berufswahl-Siegels im Donnersbergkreis
Im Donnersbergkreis hat sich ein bedeutender Wechsel vollzogen: Gerda Gauer, die seit 2007 an der Spitze der Jury des Berufswahl-Siegels steht, wurde in einer feierlichen Verabschiedung geehrt. Während ihrer Amtszeit hat sie das Berufswahl-Siegel maßgeblich entwickelt und geprägt. In ihrer Abschiedsrede äußerte Gauer Hoffnungen für die Zukunft der Initiative und bat darum, die erfolgreiche Arbeit fortzusetzen. Ihr Dank galt den Jurymitgliedern, den Schulen und der Kreisverwaltung, die sie über die Jahre hinweg unterstützt haben. Landrat Rainer Guth würdigte ihr Engagement, das vielen jungen Menschen den Einstieg ins Berufsleben erleichtert hat. Es ist klar, dass Gauer eine wichtige Stütze in dieser wertvollen Initiative war, die jungen Menschen Orientierung bietet.
Doch das ist nicht alles, was im Donnersbergkreis geschieht. Eva John, die Job-Aktiv-Managerin aus Rheinland-Pfalz, nahm im Auftrag von Gerda Gauer an einer Veranstaltung in Berlin teil. Dort wurde unter dem Motto „Gute Berufsorientierung trotz knapper Ressourcen“ diskutiert und neue Impulse gesammelt. Besonders spannend: Der Donnersbergkreis ist der einzige Landkreis in Rheinland-Pfalz, der Schulen das Berufswahl-Siegel verleihen kann. Das bedeutet eine besondere Verantwortung und auch eine einmalige Chance für die Schulen, ihre hervorragende Arbeit in der Berufsorientierung zu zeigen.
Schulen im Fokus
Die Gutenberg Realschule plus Göllheim und die Albert-Schweitzer-Realschule plus Winnweiler wurden als SIEGEL-Schulen nominiert. Während die Albert-Schweitzer-Realschule kurzfristig absagen musste, vertrat die Gutenberg Realschule plus den Landkreis und das Bundesland Rheinland-Pfalz in Berlin. Hier trafen sich engagierte Lehrkräfte, Jugendliche, Unternehmen und Verbände, um ihre erfolgreichen Projekte zu präsentieren und sich zu vernetzen. Unter den Anwesenden war auch Schulleiterin Christina Zils, die stolz berichtete, dass ihre Schule als Botschafterschule teilnimmt. Das klingt echt nach einer tollen Gelegenheit für die Schüler!
Und das ist noch nicht alles. Die Gutenberg Realschule plus plant die Eröffnung einer „Lernwerkstatt Berufsorientierung“. Hier sollen Inspirationen aus Berlin einfließen, vor allem zur digitalen Berufsorientierung und zur Einbindung der Eltern. Der Netzwerktag hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig der Austausch unter den Schulen ist. Lehrkräfte und Bildungsakteure erhielten die Möglichkeit, ihre Ansätze zur Berufsorientierung weiterzuentwickeln und neue, innovative Ideen zu sammeln. Die Workshops waren eine Plattform, auf der Jugendliche eigene Ansätze zur Berufsorientierung entwickeln konnten. Das zeigt, dass die Initiative weit über die klassische Berufsberatung hinausgeht.
Das Berufswahl-Siegel: Ein wertvolles Zeichen
Das Berufswahl-Siegel ist mehr als nur eine Auszeichnung. Es bietet Schulen eine Wertschätzung für ihre gute Berufsorientierung. Die Schulen erhalten nicht nur eine Plakette für das Schulhaus und ein Logo für die Homepage, sondern auch wertvolle Einblicke in ihren aktuellen Stand der Berufsorientierung. Der SIEGEL-Kriterienkatalog hilft dabei, die Qualität der Berufsorientierung zu sichern. Außerdem wird den Schulen ein Zugang zu einem bundesweiten Netzwerk ermöglicht, das Workshops, Wettbewerbe und Netzwerktage bietet. Ein echter Zugewinn für Schulen, die sich weiterentwickeln möchten!
Der Zertifizierungsprozess ist dabei klar strukturiert, und die Re-Zertifizierung alle zwei bis vier Jahre stellt sicher, dass die Schulen auch weiterhin ihre Standards einhalten. So bleibt das Berufswahl-Siegel ein langfristiger Prozess der Qualitätssicherung. Der Austausch mit anderen Schulen im Netzwerk fördert nicht nur die eigene Entwicklung, sondern auch die der gesamten Gemeinschaft. Ein toller Schritt in die Zukunft!
Die Entwicklungen im Donnersbergkreis zeigen, dass engagierte Menschen wie Gerda Gauer und die Jurymitglieder des Berufswahl-Siegels einen großen Unterschied machen können. Es bleibt spannend, wie sich die Initiative weiterentwickelt und welche neuen Wege in der Berufsorientierung beschritten werden.
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