Reichenbach-Steegen hat den Entwicklungsprozess zum „Musikantenlanddorf“ erfolgreich abgeschlossen. Dies wurde in einer Veranstaltung gewürdigt, bei der die Bürgermeisterin Kathrin Wolf die Schilder für die vier Ortsteile überreichte. Landrat Ralf Leßmeister lobte die aktive Teilnahme der Dorfgemeinschaft am interkommunalen TRAFO-Projekt „Westpfälzer Musikantenland“.

Im Rahmen des Projekts sind große Murmelbahnen für die Spielplätze in den Ortsteilen geplant, deren Umsetzung im Frühjahr 2025 erfolgen soll. Die Veranstaltung umfasste auch Präsentationen von genähte Werkstücken, Lesungen aus der Schreibwerkstatt „hierzulande“ sowie eine Tanzvorführung aus dem Workshop „Reichenbach-Steegen tanzt“, musikalisch umrahmt durch den Musikverein Reichenbach.

Über das TRAFO-Projekt

Das Projekt „Westpfälzer Musikantenland“ zielt darauf ab, die regionale Kulturlandschaft zu gestalten und nachhaltige Partnerschaften zu etablieren. TRAFO, ein Programm der Kulturstiftung des Bundes, konzentriert sich darauf, ländliche Regionen in Deutschland dabei zu unterstützen, ihre Kulturinstitutionen für neue Aufgaben zu öffnen. Dabei wird die Bedeutung der Kultur in der öffentlichen Wahrnehmung und die kulturpolitischen Strukturen in Kommunen gestärkt, wie westpfaelzer-musikantenland.de berichtete.

In der ersten Förderrunde erhielt die Ortsgemeinde Niederkirchen den Titel „Musikantenlanddorf“. Im zweiten Ausschreibungsjahr bewarben sich Reichenbach-Steegen sowie die Gemeinden Enkenbach-Alsenborn, Brücken und Jettenbach um diesen Titel. Das Projekt soll bis Ende 2025 in den Kreisen Kusel und Kaiserslautern abgeschlossen sein.

– Übermittelt durch West-Ost-Medien

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