Am 23. Mai 2026 wurde im Fußball eine spannende Geschichte geschrieben – und das direkt vor den Toren von Mainz. Der FSV Schott Mainz triumphierte im Südwestpokal und besiegte den FK Pirmasens mit 2:1. Was für ein Krimi! Das Match fand bei drückender Hitze in Weingarten statt und die 1.700 Zuschauer haben sicher einige Nerven gelassen. Aber am Ende waren es die Schottianer, die jubelten.
Die Partie begann vielversprechend: Jan Just brachte Mainz in der 21. Minute mit einem eindrucksvollen Volley nach einer Ecke in Führung. Doch der Ausgleich folgte in der 30. Minute durch einen Fernschuss von Nico Wiltz, der die Mainzer Abwehr überraschte. Es war ein Spiel voller Fouls, mit wenigen echten Tormöglichkeiten, aber die Spannung war durchgehend spürbar. Schott Mainz hatte mehr Spielanteile, auch wenn der Unterschied auf dem Platz nicht so groß zu sein schien.
Ein dramatischer Schluss
Die entscheidende Szene des Spiels kam erst in der Nachspielzeit. Etienne Portmann, der seine Zeit beim TSV nach sechs Jahren beendete, erzielte in der vierten Minute der Nachspielzeit das so wichtige 2:1. Der Torjubel war unbeschreiblich! Portmann hatte den Ball nach einem schnellen Umschaltangriff und einem klugen Zuspiel von Abdellatif El Mahaoui im Netz versenkt. „Unfassbar“ nannte er diesen Moment, und die Freude war auf allen Seiten zu spüren.
Die Schottianer revanchierten sich damit für die knappe 1:2-Niederlage im Vorjahr und feierten ihren vierten Erfolg im Landespokal. Der sportliche Leiter und zukünftige Trainer, Sascha Meeth, meinte, der Sieg sei „glücklich, aber nicht unverdient“ gewesen. Es gab einige umstrittene Szenen, darunter eine rote Karte für beide Trainerbänke, aber das tat der Stimmung keinen Abbruch.
Auf zu neuen Herausforderungen
Mit diesem Sieg hat sich Schott Mainz nun für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals qualifiziert. Die Vorfreude ist groß, denn die Fans träumen von namhaften Gegnern. Jan Just äußerte den Wunsch, gegen Bayern antreten zu dürfen, während Nils Gans sich Schalke 04 wünscht. Solche Begegnungen würden für zusätzliche Spannung und Aufregung sorgen!
Die Aufstellung der Schottianer zeigt, wie gut das Team aufgestellt ist. Mit Spielern wie Balters im Tor und einer starken Defensive um Just und Ahlbach war der TSV an diesem Tag gut gerüstet. Pirmasens hatte zwar auch einige gefährliche Angriffe, doch letztendlich war die Kampfbereitschaft der Mainzer entscheidend.
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