In Mainz tut sich was – und zwar am nördlichen Ende des Zollhafens! Die Stadt plant ein aufregendes neues Gastronomieprojekt. Nach dem Abriss des beliebten Imbisses „Zum Schorsch“, der im Sommer 2023 geschlossen wurde, entsteht jetzt ein modernes Eventhaus. Der Name? „Nordmole“. Das klingt doch schon mal vielversprechend! Betreiber sind die bekannten Gastronomen Jan W. Appeltrath und Nils Rauer, die sich auch um das Altstadt Café und „Willichs“ kümmern. Das neue Gebäude wird nicht nur ein Restaurant bieten, sondern auch einen Biergarten, einen Eisladen und eine Rooftop Bar. Das Ganze soll auf etwa 530 Quadratmetern bis zum Frühjahr 2028 fertig sein.

Das Konzept von „Nordmole“ legt besonderen Wert auf regionale Verbundenheit und kulinarische Raffinesse. Appeltrath und Rauer möchten einen einladenden Ort schaffen, an dem sich alle Bürgerinnen und Bürger wohlfühlen können. Diese Idee wird auch von Oberbürgermeister Nino Haase und Baudezernent Ludwig Holle unterstützt, die die positive Stadtentwicklung durch das Projekt betonen. Wirtschaftsminister Michael Ebling sieht es als eine Stärkung für den Tourismus und die Gastronomie in Rheinland-Pfalz. Es ist klar, dass „Nordmole“ als identifikationsstiftendes Bauwerk konzipiert wird, das nicht nur die Gastronomielandschaft bereichert, sondern auch die Attraktivität des Rheinuferbereichs für Radler, Sportler und Spaziergänger erhöhen soll.

Ein Ort der Begegnung

Die „Nordmole“ wird in etwa 1,5 Jahren ihre Türen öffnen und direkt am Rhein, in Verlängerung des neu gestalteten Grünufers, liegen. Olaf Heinrich von der Zollhafen Mainz GmbH & Co. KG und die anderen beteiligten Personen, darunter Ludwig Holle und Michael Ebling, betonen, dass dieses Projekt die regionale Kulinarik, nachhaltige Architektur und hohe Aufenthaltsqualität miteinander verbindet. Wenn das mal nicht nach einem Ort klingt, an dem man gerne verweilt! Die Macher wollen hier einen Raum kreieren, der zum Verweilen einlädt und ein Gefühl der Gemeinschaft fördert.

Das Gastgewerbe in Rheinland-Pfalz steht derzeit vor einigen Herausforderungen, wie der Befragung im Rahmen des Sparkassen-Tourismusbarometers zeigt. Der Rückgang der steuerpflichtigen gastgewerblichen Betriebe um fast 14% seit 2019 ist alarmierend. Trotzdem gibt es auch Chancen durch Digitalisierung und neue touristische Impulse. Gastronomiebetriebe sind für die Identität der Region von großer Bedeutung, und mit Projekten wie „Nordmole“ wird versucht, diese Identität zu stärken.

Nachhaltigkeit und Innovation

Über 50% der Betriebe beschäftigen sich aktiv mit Nachhaltigkeit – ein positiver Trend, der auch für die „Nordmole“ relevant sein wird. Die Betreiber setzen bereits auf nachhaltige Architektur, was in der heutigen Zeit ein Muss ist. Auch die Digitalisierung führt in vielen Betrieben zu einem Umdenken. Interessanterweise zeigen 71% der Deutschen Interesse an digitalen Angeboten in der Gastronomie. Es bleibt spannend, wie die „Nordmole“ in diesem Kontext abschneiden wird.

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Die Gastronomiedichte in Rheinland-Pfalz ist mit etwa zwei Betrieben pro 1.000 Personen nicht schlecht, aber der Nachholbedarf ist groß, gerade entlang touristischer Routen. Die „Nordmole“ könnte hier einen neuen Impuls setzen, um die Region als genussorientierte Destination zu stärken. Ein Hoch auf die Qualität! Die Gastronomie wird oft als Spiegel der Gesellschaft gesehen, und es bleibt zu hoffen, dass Mainz mit diesem neuen Projekt eine positive Entwicklung nimmt.

Wer also in den nächsten Jahren an den Zollhafen kommt, darf sich auf „Nordmole“ freuen – auf einen Ort, der nicht nur die Gaumenfreuden bedient, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl fördert.

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