Heute ist der 24.05.2026 und in Neuwied, das sich im schönen Rheinland-Pfalz befindet, gab es einige besorgniserregende Ereignisse rund um E-Scooter. Am Freitag, dem 22. Mai, kam es auf der Wiedbrücke in Neuwied-Irlich zu einem Zusammenstoß zwischen einer 59-jährigen E-Scooter-Fahrerin und einem 27-jährigen E-Bike-Fahrer. Die Folgen waren heftig: Der 27-Jährige erlitt leichte Verletzungen, während die ältere Dame mutmaßlich schwer verletzt wurde. Beide wurden durch den Rettungsdienst betreut und in Krankenhäuser gebracht. Das klingt nach einem gefährlichen Vormittag!
Am Folgetag, dem Samstag, dem 23. Mai, ereignete sich ein weiterer Vorfall. Ein 45-jähriger E-Scooter-Fahrer stürzte in Neuwied Niederbieber und zog sich dabei eine Kopfverletzung zu. Interessant ist, dass Hinweise auf eine mögliche Manipulation des E-Scooters sowie auf den Einfluss von Betäubungsmitteln vorlagen. Der Mann zeigte sich unkooperativ, was die Situation nicht unbedingt besser machte. Auch er wurde ins Krankenhaus gebracht, nachdem ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Ein bisschen unheimlich, oder?
Weitere Unfälle und Verkehrsüberwachung
Am Samstagabend kam es dann noch zu einem Zusammenstoß zwischen einem 27-jährigen Motorradfahrer und einem Pkw in der Andernacher Straße, was ebenfalls nicht ohne Folgen blieb. Der Motorradfahrer wurde leicht verletzt und zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht. Die Nacht von Samstag auf Sonntag brachte dann einen Auffahrunfall auf der B42 bei Berggärtenstraße mit sich, bei dem drei Fahrzeuginsassen verletzt wurden und beide Pkw abgeschleppt werden mussten.
Im Rahmen der Verkehrsüberwachung wurden am Freitag gleich mehrere E-Scooter-Fahrer kontrolliert. Ein 21-Jähriger und ein 28-Jähriger zeigten beide Hinweise auf Beeinflussung durch Betäubungsmittel und Alkohol. Zudem wurde ein 34-jähriger Fahrer in der Neuwieder Innenstadt kontrolliert, und auch er musste sich einer Blutprobe unterziehen. Am selben Abend wurde ein 41-jähriger Pkw-Fahrer mit drogentypischen Ausfallerscheinungen erwischt, was zur Sicherstellung der Fahrzeugschlüssel führte. Man fragt sich, wo das alles hinführen soll!
Statistiken und Unfallursachen
Die Situation rund um E-Scooter in Deutschland ist besorgniserregend. Laut den neuesten Statistiken gab es im Jahr 2023 bereits 9.425 Unfälle mit Personenschaden, ein Anstieg von 14,1 % im Vergleich zum Vorjahr. Die häufigsten Unfallursachen sind falsche Fahrbahnnutzung (19,4 %) und Alkoholeinfluss (15,1 %). Besonders alarmierend: Im Jahr 2023 verdoppelte sich die Zahl der Todesopfer bei E-Scooter-Unfällen von 11 auf 22. Es zeigt sich, dass 41,6 % der verunglückten Fahrer jünger als 25 Jahre sind, was auf eine gefährliche Mischung aus Unerfahrenheit und Leichtsinn schließen lässt.
Im Jahr 2024 stieg die Zahl der E-Scooter-Unfälle sogar auf knapp 12.000 – ein Anstieg von 27 % im Vergleich zum Vorjahr! Die Polizei registrierte zudem 27 Todesfälle, alle Betroffenen waren selbst auf einem E-Scooter unterwegs. Interessanterweise waren über 50 % der Unfälle Zusammenstöße mit anderen Verkehrsteilnehmern, meist Autos. Die Statistiken zeigen, dass E-Scooter inzwischen an etwa 4 % aller Verkehrsunfälle mit Personenschaden beteiligt sind.
Für die Nutzer gibt es jedoch weiterhin klare Regeln: Man muss mindestens 14 Jahre alt sein und die 0,5-Promille-Grenze darf nicht überschritten werden. Aber offensichtlich halten sich nicht alle daran. Die Tendenz ist alarmierend, und es bleibt zu hoffen, dass die Situation bald besser wird – für alle Verkehrsteilnehmer.
