Gepardenweibchen Rosi zieht im Zoo Neuwied ein
Heute ist der 4.07.2026, und aus dem benachbarten Neuwied kommt eine aufregende Nachricht: Der Zoo hat ein neues Gepardenweibchen namens „Rosi“ aufgenommen. Dieses junge Tier wurde im September 2024 im Allwetterzoo Münster geboren und hat seit Mitte April 2025 ihr neues Zuhause in Neuwied gefunden. Die Tierfreunde dort sind natürlich begeistert!
„Rosi“ soll mit dem neun Jahre alten Gepardenkater „Sikio“ für Nachwuchs sorgen. Aber das ist nicht so einfach, denn Geparden werden nicht dauerhaft zusammen gehalten. Weibchen sind Einzelgängerinnen mit festem Revier, während Männchen meist allein oder in kleinen Gruppen leben. Aktuell hat „Rosi“ ihre eigene Anlage, wo sie sich in Ruhe an die neue Umgebung und an „Sikio“ gewöhnen kann.
Die Zusammenführung der Geparden
Die Zusammenführung der beiden Tiere steht unter einem besonderen Vorzeichen. Bevor sie gemeinsam auf eine Anlage gelassen werden, müssen sich „Rosi“ und „Sikio“ erst einmal über Sehen, Hören und Riechen kennenlernen. Das Zoo-Team hofft, dass sie Interesse aneinander zeigen, denn die letzte erfolgreiche Nachzucht fand 2011 statt. Vor allem nach den traurigen Ereignissen im Herbst 2022, als die Geparden „Chomo“ und „Lianne“ aufgrund von Krankheiten eingeschläfert werden mussten, sind alle auf eine positive Entwicklung gespannt.
„Rosi“ hat sich bisher gut eingelebt, das Umsperren funktioniert problemlos. Das sind alles gute Zeichen für die Erhaltungszucht der Geparden im Zoo Neuwied. Die Art hat in den letzten Jahren stark gelitten, und es sind wichtige Maßnahmen nötig, um sie zu schützen. Bei der Paarung kommt es übrigens zu einer Art Verfolgungsjagd, die entscheidend für den Eisprung der Weibchen ist – das klingt fast wie in einem Tierfilm!
Die Herausforderung der Zucht
Die Zucht von Geparden ist eine besondere Herausforderung. Diese Tiere haben nicht nur ein starkes Bedürfnis nach Unabhängigkeit, sondern sind auch in ihrer Fortpflanzung sehr empfindlich. Das genetische Material der Geparden ist stark verarmt, was die Zucht zusätzlich kompliziert. Studien zeigen, dass Geparden eine stärkere angeborene Immunität haben als Leoparden, doch sie sind auch anfällig für verschiedene Krankheiten. Das macht die Gesundheitsüberwachung im Zoo umso wichtiger.
Mit „Rosi“ und „Sikio“ erhofft sich das Zoo-Team bessere Voraussetzungen für die Zucht und den Erhalt dieser majestätischen Tiere. Es bleibt spannend zu sehen, ob der Zoo Neuwied bald wieder kleine Gepardenbabys begrüßen kann. Die Tierfreunde in der Region sind auf jeden Fall voller Vorfreude!
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