Heute ist der 15.05.2026, und in Neuwied, einer Stadt, die für ihren sportlichen Ehrgeiz bekannt ist, fand wieder die alljährliche Sportlerehrung statt. In der neuen Stadthalle „Deichherz“ versammelten sich rund 400 Gäste, um die Erfolge ihrer Athleten zu feiern. Organisiert wurde das Event vom städtischen Amt für Schule und Sport, wobei Oberbürgermeister Jan Einig, Bürgermeister Peter Jung und Beigeordneter Ralf Seemann die Ehrungen vornahmen. Es war ein Abend voller Emotionen, Stolz und sicher auch ein bisschen Nervosität – schließlich stehen die Sportler oft im Rampenlicht.
Die Auszeichnungen wurden in verschiedenen Kategorien verliehen, und es waren einige beeindruckende Leistungen zu würdigen. Sophia Junk von der LG Rhein-Wied wurde zur Sportlerin des Jahres gekürt, nachdem sie mit der deutschen 4×100-Meter-Staffel bei der Weltmeisterschaft in Tokio den dritten Platz errang. Ihr Kollege Friedhelm Adorf, ebenfalls von der LG Rhein-Wied, wurde Sportler des Jahres für seinen Weltmeistertitel in der Altersklasse „M80“ über 400 Meter bei der Hallen-WM in Florida. Die Herrenmannschaft des EHC Neuwied „Die Bären“ wurde als Mannschaft des Jahres ausgezeichnet, nachdem sie Meister in der Central European Hockey League wurde.
Junge Talente im Rampenlicht
Besonders erfreulich war die Ehrung der Jugend-Sportlerinnen des Jahres, Miah Bein und Maggie Dückmann, die im Hip-Hop-Dance der Altersklasse U16 in Blackpool Weltmeistertitel errangen. Auch Finley Stricker von der LG Rhein-Wied, der bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften über 300 Meter siegte, wurde als Nachwuchssportler des Jahres geehrt. Die Volleyballerinnen des VC Neuwied 77, die gleich vier Teams zur Rheinland-Meisterschaft führten, durften sich über den Titel der Jugendmannschaft des Jahres freuen. Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, wie viel Talent in der Region steckt.
Zusätzlich zu den Hauptpreisträgern wurden auch viele andere Sportler gewürdigt. Von Ringtennisspielern über Leichtathleten bis hin zu Eiskunstläuferinnen und Sportschützen – die Vielfalt der Sportarten, die in Neuwied betrieben werden, ist enorm. Auch die Ruderer des GTRV Neuwied 1882 e.V. konnten nicht anwesend sein, da sie sich auf einer Regatta befanden. Solche Ereignisse zeigen, wie lebendig und dynamisch die Sportlandschaft hier ist.
Ein Blick in die Zukunft
Ein weiterer interessanter Aspekt der Veranstaltung war die Vorstellung der neuen Richtlinie zur Ehrung sportlicher Leistungen und ehrenamtlicher Verdienste, die der Sportausschuss der Stadt Neuwied einstimmig beschlossen hat. Diese ersetzt die Verleihungsordnung von 2017 und soll eine modernisierte, flexiblere Grundlage für die jährliche Sportlerehrung schaffen. Bürgermeister Peter Jung betonte die Wichtigkeit dieser Richtlinie, die nun ein breiteres Spektrum sportlicher Erfolge berücksichtigt, unabhängig davon, ob die Sportarten zum Deutschen Olympischen Sportbund gehören oder nicht. Das ist ein echter Schritt in die richtige Richtung – die Anerkennung von Talenten und Engagement sollte nicht an Mitgliedschaften festgemacht werden.
Die Feier endete mit einem Unterhaltungsprogramm, das mit Auftritten von Ijaz Ali und Comedian Joram Seewi für gute Laune sorgte. Ein besonderes Highlight war der Moderne Fanfarenzug Irlich, der das Event musikalisch abrundete. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie Sport und Kultur harmonisch miteinander verbunden werden, um die Gemeinschaft zu stärken.
Insgesamt war die Sportlerehrung in Neuwied ein gelungenes Fest für den Sport, das nicht nur die besten Athleten ehrte, sondern auch die Bedeutung des Breitensports und des ehrenamtlichen Engagements in der Gesellschaft hervorhob. Das bringt die Menschen zusammen und schafft ein Gefühl von Zusammengehörigkeit. Wer weiß, welche Talente wir beim nächsten Mal ehren dürfen? Es bleibt spannend!
Für weitere Informationen zu den sportlichen Erfolgen und der Veranstaltung besuchen Sie bitte die Quelle.