In Pirmasens gibt es wieder Neuigkeiten aus der Welt der Abfallentsorgung. Ab heute, dem 4. Mai, dürfen sich die Bürgerinnen und Bürger der Stadt auf eine wöchentliche Leerung der Biotonnen freuen, und das bis Ende Oktober. Das ist doch eine gute Nachricht, oder? Schließlich ist die richtige Entsorgung von organischen Abfällen nicht nur wichtig für die Umwelt, sondern auch für unseren eigenen Garten. Die Stadt hat sogar einige hilfreiche Tipps zur optimalen Nutzung der Biotonne parat, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten.

Die Biotonne ist ein echter Schatz, wenn es um die Wiederverwertung von Abfällen geht. Aus den gesammelten Bioabfällen wird schließlich hochwertige Komposterde hergestellt, die in der Landwirtschaft und im Gartenbau Verwendung findet. Aber Vorsicht, nicht alles gehört hinein! Glas, Metall und Plastiktüten – auch solche aus Biokunststoffen – sind absolute No-Gos. Diese Fremdstoffe verursachen nicht nur hohe Kosten beim Aussortieren in den Kompostierungs- und Biogasanlagen, sondern können auch die Qualität des Komposts beeinträchtigen. Wer hätte gedacht, dass das falsche Wegwerfen von Abfällen so weitreichende Folgen haben kann?

Tipps für die richtige Nutzung der Biotonne

In den warmen Monaten kann es schnell mal unangenehm werden, wenn die Biotonne nicht richtig befüllt wird. Geruchsprobleme und lästige Fliegenmaden sind da nur einige der möglichen Begleiterscheinungen. Um dem vorzubeugen, sollten organische Abfälle in altem Zeitungspapier, Küchenkrepp oder speziellen Papiertüten verpackt werden. So bleibt’s frisch! Und noch ein Hinweis: Die Biotonne sollte an einem kühlen, schattigen Ort stehen und immer gut verschlossen sein. Wer möchte schon, dass sich unangenehme Gerüche verbreiten?

Die Reinigung der Biotonne mit Wasser und Essig wird ebenfalls empfohlen. Das hilft, Faulgase zu vermeiden, die sich bilden können, wenn die Tonne über längere Zeit nicht geleert wird. Und natürlich sollte man die Tonne an jedem Leerungstag bereitstellen, damit der Abfall auch wirklich abtransportiert wird. Schließlich hat jeder seine Verantwortung, wenn es um die Umwelt geht.

Die neuen Vorgaben ab 2025

Interessant wird es auch in der Zukunft. Ab dem 1. Mai 2025 gelten in Deutschland neue Vorgaben für Bioabfälle. Dann dürfen die Biotonnen nur noch weniger als 1% Kunststoffe enthalten. Ziel dieser Regelung ist es, die Menge an Plastik in der Umwelt zu reduzieren. Das ist dringend nötig, denn Kunststoffe sind die Hauptfremdstoffe im Bioabfall, die sich zu Mikroplastik zersetzen können – ein echtes Problem für unsere Böden und die Nahrungskette.

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Was genau in die Biotonne gehört, ist dabei klar geregelt: Neben organischen Küchen- und Gartenabfällen dürfen auch Kaffeefilter, Eierschalen und Nusschalen hinein. Aber auch hier gilt: Keine Steine, Glas, Keramik oder Metall. Das alles sind Störstoffe, die aufwendig aussortiert werden müssen. Wer also denkt, dass er mit einem kleinen Plastiktütchen nichts falsch macht, der irrt sich gewaltig. Diese kleinen Unachtsamkeiten können große Auswirkungen haben. Im Jahr 2021 wurden in Deutschland bereits 5,6 Millionen Tonnen Abfälle über die Biotonne getrennt gesammelt – jeder von uns hat also die Möglichkeit, mit seinem Verhalten einen Beitrag zur Müllvermeidung zu leisten.

Der nachhaltige Umgang mit unseren Ressourcen beginnt im Kleinen. Bleiben wir also achtsam und kümmern uns um unsere Biotonnen – für eine saubere Umwelt und einen gesunden Planeten!