In der malerischen Landschaft des Rhein-Lahn-Kreises, genauer gesagt in Lahnstein, kommen spannende Neuigkeiten auf uns zu: Die Bundesgartenschau (BUGA) 2029 nimmt konkrete Formen an! Mit einer beeindruckenden Fläche von fast 14 Hektar startet das Event in Oberlahnstein am Schloss Martinsburg, wo ein wunderschöner Barockgarten geplant ist. Von dort aus wird sich die Ausstellung entlang des Rheinufers bis zur Lahnmündung und dem Industriehafen erstrecken. Das klingt nach einer großartigen Gelegenheit, Natur und Kultur zu erleben!

Die Planungen sind ambitioniert: Ein neu gestalteter Molenpark wird nicht nur ein Wasserspielplatz und Freilufttrampoline bieten, sondern auch einen Calisthenics-Bereich und einen fast 6 Meter hohen Boulderfelsen. Und für die Skater unter uns gibt es einen Skatepark! Ein Fuß- und Radweg entlang des Rheins, inklusive einer autofreien Brücke über die Lahn, wird die Erkundung der Gegend erleichtern. Der geplante Stadtstrand in Niederlahnstein ist ebenfalls eine willkommene Ergänzung für heiße Sommertage.

Investitionen und Stadtentwicklung

Die Stadt Lahnstein investiert kräftig in die Zukunft. Oberbürgermeister Lennart Siefert schätzt die Investitionen auf rund 100 Millionen Euro – die größte Maßnahme zur Stadtentwicklung seit 1969! Die Finanzierung für die Brücke und den Skatepark beläuft sich auf etwa 20 Millionen Euro. Ein klarer Fokus liegt auch auf der Erneuerung der öffentlichen Infrastruktur, wie der Sanierung von Straßen und Altstadtgassen. Im Februar begannen bereits die ersten Bauarbeiten, und weitere Bauprojekte sind für Mai geplant.

Die BUGA 2029 wird nicht nur eine Augenweide für Gartenliebhaber sein, sondern auch die erste „komplett digital erlebbare“ Gartenschau. Das Gesamtbudget beträgt 128 Millionen Euro, wobei Rheinland-Pfalz und Hessen ihren Anteil dazu beitragen. Die BUGA 2029 gGmbH, als Hauptverantwortliche, wird die Ausstellung dezentral an mehreren Standorten im Welterbe Oberes Mittelrheintal entlang einer Gesamtlänge von 67 Kilometern präsentieren. Die Region mit ihren etwa 170.000 Einwohnern wird somit nicht nur zur Bühne für Gartenkunst, sondern auch zur Plattform für die Stärkung der Infrastruktur und des Tourismus.

Öffentliche Beteiligung und Ausblick

Im Rahmen der Planungen fand kürzlich ein öffentlicher Rundgang in den Rheinanlagen statt, bei dem Bürgerinnen und Bürger einen Einblick in die Entwicklung der BUGA-Flächen erhielten. BUGA-Chefplaner Rick Vogel erklärte, dass das Konzept nicht nur temporäre Ausstellungsflächen, sondern auch eine langfristige Umgestaltung der Parkanlagen vorsieht. Ziel ist es, Flächen zu schaffen, die über Generationen Freude bereiten. Ein einheitliches Spielplatzkonzept wird entwickelt, das unter anderem einen Wasserspielplatz umfasst – perfekt für Familien!

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Die Aufwertung der Hafenköppchen mit großzügigen Aufenthaltswiesen und einem Boulderturm wird Sportbegeisterte anlocken, während das Loreley-Plateau bis zur Eröffnung saniert werden soll. Um die Entwicklung transparent zu gestalten, wird es regelmäßige Begehungen der BUGA-Flächen bis zur Eröffnung geben. Die Roadshow der BUGA29 startet am 14. September 2026 und wird weitere Informationen zu den Plänen bereitstellen.

Wer mehr über die BUGA 2029 erfahren möchte, kann sich auch die Ausstellung „Bundesgartenschau 2029: Unsere BUGA beginnt jetzt“ in Rüdesheim am Rhein nicht entgehen lassen. Diese zeigt das Konzept über 67 Rheinkilometer, mit dem Ziel, die regionale Infrastruktur zu modernisieren und neue Angebote zu entwickeln.

Die Vorfreude wächst, und es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Pläne für die BUGA 2029 weiter entfalten werden. Die Zukunft des Rhein-Lahn-Kreises sieht vielversprechend aus!

Mehr Informationen finden Sie in den ausführlichen Berichten über die Fortschritte und Planungen der Bundesgartenschau 2029 auf SWR Aktuell und Lahnstein.de.