Heute, am 29. Mai 2026, fand im Katastrophenschutzzentrum in Schifferstadt eine ganz besondere Veranstaltung statt, die das Herz des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) höher schlagen ließ. In einem feierlichen Rahmen wurde die Fackel des internationalen Fackellaufs, bekannt als Fiaccolata, übergeben. Dies war eine Premiere für den DRK-Kreisverband Rhein-Pfalz, der sich erstmals an diesem internationalen Zeichen für Hoffnung und Menschlichkeit beteiligte. Die Fackelübergabe an den DRK-Kreisverband Speyer wurde von Matthias Riedel, dem DRK-Kreisgeschäftsführer, durchgeführt. Er überreichte die Fackel mit voller Überzeugung an den Präsidenten Maurice Main. Ein Moment, der sicher in die Annalen des DRK eingehen wird.

Was diesen besonderen Anlass noch berührender machte, war die Darbietung von Kindern aus der DRK-Kita Villa Regenbogen, die ein Gedicht vortrugen. Darin wurden die Grundwerte des Deutschen Roten Kreuzes lebendig – eine rührende Erinnerung daran, was Solidarität und Menschlichkeit bedeuten. Die gesamte Veranstaltung war Teil des Staffellaufs „Rotkreuz-Licht der Hoffnung und Menschlichkeit“, der an den Gründer des Roten Kreuzes, Henry Dunant, erinnert. Seine Vision von einem Leben in Frieden und Hilfsbereitschaft ist nach wie vor von großer Bedeutung. Übrigens, die Fiaccolata erinnert an die historischen Wurzeln der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, die mit der Schlacht von Solferino im Jahr 1859 beginnt.

Ein historisches Erbe

Die Fiaccolata ist nicht nur ein einmaliges Event, sondern wird jährlich rund um den 24. Juni gefeiert. Organisiert wird diese beeindruckende Veranstaltung vom Italienischen Roten Kreuz. Die Fackel wird dabei in Form eines Staffellaufs von Rotkreuzgliederung zu Rotkreuzgliederung weitergereicht, bis sie schließlich am Endpunkt in Solferino, Norditalien, ankommt. Das Ziel? Die Erinnerung an die Anfänge der Rotkreuzbewegung wachzuhalten. Die erste Fiaccolata fand bereits 1992 statt und ist seither ein fester Bestandteil des internationalen Kalenders.

Wussten Sie, dass Henry Dunant, der Gründer der Rotkreuzbewegung und Friedensnobelpreisträger, am 24. Juni 1859 mit den verheerenden Folgen der Schlacht von Solferino konfrontiert war? Dieser Tag gilt als die Geburtsstunde des Roten Kreuzes. Ein wirklich bewegendes Kapitel der Geschichte, das uns lehrt, wie wichtig es ist, für die Schwächsten in unserer Gesellschaft einzustehen. Die Fackel wird dabei auf kreative Weise nach Italien transportiert – sei es per Boot, hoch zu Ross oder auch mit dem Quad. Da wird einem schon ganz schwindelig vor lauter Ideenreichtum!

Ein gemeinsames Ziel

Der Fackellauf, an dem das DRK nun teilnimmt, steht nicht nur für die Geschichte, sondern auch für eine Zukunft voller Hoffnung. Die Möglichkeit, Beiträge zur Social Wall unter dem Hashtag #fiaccolata2026 zu posten, zeigt, wie wichtig die Gemeinschaftsbildung und das Teilen von Erfahrungen sind. Bei der Teilnahme an solch bedeutenden Veranstaltungen wird deutlich, dass wir alle Teil eines größeren Ganzen sind – eine Botschaft, die in der heutigen Zeit wichtiger denn je ist.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Es bleibt spannend, wie sich diese Tradition weiterentwickeln wird. Für jetzt aber können wir auf diese gelungene Veranstaltung zurückblicken, die nicht nur die Werte des Deutschen Roten Kreuzes verkörperte, sondern auch die Herzen der Menschen berührte. Und das ist schließlich das, was zählt.

Für weitere Informationen zur Fiaccolata und ihren Hintergründen, können Sie gerne die Webseite des DRK besuchen: Fiaccolata 2025.

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr und darauf, wie sich die Fackel vielleicht ganz neu weiterbewegen wird – wer weiß, vielleicht auch durch unsere kleinen Gemeinden hier in Österreich!