Die Kult(o)urnacht im Dom zu Speyer – ein Ereignis, das nicht nur die Herzen der Musikliebhaber höher schlagen lässt, sondern auch ein echtes Erlebnis für alle Sinne ist. Am Freitag, den 29. Mai 2026, öffneten sich die Türen der beeindruckenden Kathedrale und der Kaiserstadt Speyer für einen Abend voller musikalischer Höhepunkte und kultureller Entdeckungen. Von 19:30 Uhr bis ca. 23:00 Uhr konnten die Besucherinnen in die Welt der Chormusik und Orgelklänge eintauchen, während die Dunkelheit des Abends langsam über die Stadt hereinbrach.

Die Dommusik bot insgesamt drei eindrucksvolle Programme während dieser besonderen Nacht. Die erste Kult(o)urnacht fand bereits 2001 im Dom statt und wurde damals mit Gregorianik eröffnet. 25 Jahre später erlebten die Gäste ein pfingstlich-marianisches Programm, das die Schola Cantorum Saliensis unter der Leitung von Domkantor Joachim Weller präsentierte. Der Saxophonist Gary Fuhrmann bereicherte die Darbietung, indem er zwischen den Gesangseinlagen improvisierte und Motive aus den Choralstücken aufgriff. Das Programm begann mit einem Kurzkonzert des KathedralJugendChores und des Domchores unter der Leitung von Domkapellmeister Markus Melchiori, der die Anwesenden gleich zu Beginn mit seiner leidenschaftlichen Aufführung fesselte.

Musikalische Höhepunkte und beeindruckende Darbietungen

Um 19:30 Uhr eröffnete das Programm mit dem Titel „LAUDATE DOMINUM“, das Werke von Komponisten wie Hans Leo Hassler, Orlando di Lasso, Felix Mendelssohn Bartholdy, Max Reger und Knut Nystedt umfasste. Der KathedralJugendchor und der Domchor trugen zu einem unvergesslichen Erlebnis bei. Um 20:30 Uhr folgte das Stück „BOLERO TOTAL“, bei dem Markus Eichenlaub an der Orgel und Klaus Wissler an der Percussion mit Bolero-Vertonungen von Pierre Cochereau, Louis Lefebure-Wely und Maurice Ravel begeisterten. Die Darbietungen waren so mitreißend, dass man fast vergessen konnte, dass man sich in einer Kirche befand.

Der Auftritt der Schola Cantorum Saliensis und Gary Fuhrmann fand dann um 21:30 Uhr statt. Der Gregorianische Choral, gepaart mit Fuhrmanns Saxophon-Improvisationen, schuf eine magische Atmosphäre, die die Besucherinnen in ihren Bann zog. Besonders beeindruckend war die Aufführung großer Teile der Messe solenelle op. 16 von Louis Vierne, die den Abend mit einem kraftvollen musikalischen Höhepunkt krönte. Das Publikum war so begeistert, dass es eine Zugabe verlangte, die mit dem Abendlied von Josef Gabriel Rheinberger erfüllt wurde.

Beliebte Attraktionen und Einblicke in die Architektur

Ein weiteres spannendes Element der Kult(o)urnacht war die Möglichkeit, den Kaisersaal zu besichtigen und auf den Südwestturm des Doms zu steigen. Viele Besucher*innen nutzten die Gelegenheit, um sich über die beeindruckende Architektur des Doms zu informieren und die spektakuläre Aussicht über die Stadt zu genießen. Es ist kein Wunder, dass der Dom die gefragteste Einrichtung des Abends war und viele Menschen anlockte.

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Die Kombination aus musikalischer Vielfalt, beeindruckenden Darbietungen und der einzigartigen Atmosphäre des Doms machte die Kult(o)urnacht zu einem besonderen Erlebnis. Musikalisch und kulturell auf hohem Niveau, bot der Abend für jeden etwas – egal ob Kenner oder Neuling. Letztlich bleibt zu sagen, dass die Kult(o)urnacht im Dom nicht nur ein Fest für die Ohren, sondern auch ein Fest für die Seele war.

Für alle, die den Abend verpasst haben, bleibt die Vorfreude auf zukünftige Veranstaltungen. Die Kult(o)urnacht zeigt, wie wichtig und bereichernd kulturelle Veranstaltungen für die Gemeinschaft sind, und lässt hoffen, dass solche Erlebnisse auch in Zukunft möglich bleiben.

Für weitere Informationen und Details zur Veranstaltung kann die Quelle [hier](einsehen) und die offizielle Seite [hier](besucht) werden.