Eintracht Trier gewinnt Rheinlandpokalfinale und kehrt in den DFB-Pokal zurück
Heute ist der 6.06.2026 und in Trier wird gefeiert, denn Eintracht Trier hat das Rheinlandpokalfinale gegen TuS Koblenz mit 1:0 gewonnen! Das Spiel fand im ausverkauften Moselstadion statt, wo sich 9.000 begeisterte Fans versammelten. Bei sommerlichen Temperaturen von 29 Grad war die Stimmung von Beginn an hitzig. Noah Herber, der erst in der 14. Minute für den verletzten Lukas Laux ins Spiel kam, erzielte das entscheidende Tor in der 83. Minute. Dieses Tor wird als der Wendepunkt in der Partie angesehen, da die erste Halbzeit torlos blieb und nur wenige echte Torchancen zu verzeichnen waren.
Herber hat nun schon zwei Tore für die Eintracht erzielt: Sein erstes Tor war Ende April gegen Kickers Offenbach und wurde sogar als „Tor des Monats“ ausgezeichnet. Dieses zweite Tor im Rheinlandpokalfinale war besonders bedeutend, da es Trier nach einer zehnjährigen Durststrecke wieder in den DFB-Pokal bringt. Ex-Bundesliga-Schiedsrichter Dennis Aytekin wird die Auslosung der ersten Runde am Samstagabend in der ARD-Sportschau durchführen. Herber hofft auf ein Los gegen seinen Lieblingsclub Schalke 04, was auch für Rudi Thömmes, einer Pokal-Legende von Eintracht Trier und ebenfalls Schalke-Fan, ein spannendes Duell wäre. Thömmes hat vor 29 Jahren selbst gegen Schalke im Pokal gespielt und damals ein Tor erzielt.
Eintracht Trier und ihre Pokalgeschichte
Die Geschichte von Eintracht Trier im DFB-Pokal ist von mehreren bemerkenswerten Erfolgen geprägt. In den Saisons 1986/87, 1999/2000 und 2009/2010 erreichte die Mannschaft sogar das Achtelfinale. Thömmes, der einst Co-Trainer beim SV Elversberg war, der in die 1. Bundesliga aufgestiegen ist, äußerte sich optimistisch, dass ein Zweitligist als Gegner wirtschaftlich vorteilhaft für Trier sein könnte. Das klingt fast nach einer perfekten Gelegenheit, um die eigene Geschichte im DFB-Pokal weiterzuschreiben.
Im Rheinlandpokalfinale war die Intensität des Spiels nach der Halbzeit deutlich spürbar. Trier setzte alles daran, das Spiel zu gewinnen, und Damjan Marceta hatte in der 71. Minute eine große Chance, die jedoch leider vergeben wurde. Trainer Thomas Klasen reagierte mit einem Dreifachwechsel. Koblenz fand kaum ins Spiel und musste sich schließlich mit einem Platzverweis in der hektischen Schlussphase abfinden. In der 90.+6 Minute erhielt Damir Grgic von Koblenz die Rote Karte, und auch Trainer Michael Stahl wurde nach einer Rudelbildung des Feldes verwiesen. Ein turbulentes Ende für ein spannendes Finale!
Eintracht Trier hat die zehnjährige Wartezeit auf den Titel des Rheinlandpokals endlich beendet und kann nun mit Stolz in die erste Runde des DFB-Pokals blicken. Fans und Spieler sind gleichermaßen begeistert von dieser Rückkehr und freuen sich auf die kommenden Herausforderungen. Wer mehr über die Eintracht Trier erfahren möchte, findet weitere Informationen auf ihrer offiziellen Webseite: eintracht-trier.com/pokal/.
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