In der malerischen Region an der Mosel tut sich einiges. Tillmann Otto, ein Urgestein aus Trier, meldete sich bei der Redaktion, nachdem ein Artikel über die charmanten Restaurants am Moselufer erschienen war. Er ist der Gründer von „slowMosel“, einem Unternehmen, das seit 2011 in der Region für unvergessliche Erlebnisse sorgt. Ursprünglich aus Göttingen, kam er 1989 zum Studium nach Trier und hat sich seither der Tourismus- und Regionalentwicklung verschrieben. Als zertifizierter Weinberater bringt er nicht nur Fachwissen, sondern auch eine große Leidenschaft für die Region mit.

Die Idee hinter slowMosel? Besucher ohne eigenes Fahren die Schönheiten der Mosel näherzubringen! Oft bringt Otto seine Gäste in einem historischen VW Käfer auf Touren, was nicht nur umweltfreundlich, sondern auch ein echter Hingucker ist. Er war der erste private Driver Guide an der Mosel und hat damit einen Trend gesetzt, dem inzwischen rund 20 Anbieter in Deutschland folgen. Ein besonderes Highlight: 2016 wurde slowMosel in der New York Times in der Reihe „52 Places to Go“ erwähnt. Vor allem die internationale Klientel, über 90 Prozent der Gäste kommen aus dem Ausland, zeigt, wie beliebt die Mosel ist. Viele von ihnen sind über 50 Jahre alt und reisen aus Ländern wie Nordamerika, Australien oder China an, um die Kombination aus Weinlandschaft, Geschichte und kleinen, feinen Orten zu genießen.

Besondere Orte an der Mosel

Otto ist ständig auf der Suche nach besonderen Plätzen, die er seinen Gästen zeigen kann. Zu seinen Empfehlungen gehören das Weingut Lehnert-Veit in Niederemmel, das Kloster Pfalzel in Pfalzel, das Café am Moselufer in Detzem, der Gutsausschank Lieser in Piesport und der Aussichtspunkt Huxlay oberhalb von Mehring. Diese Orte sind nicht nur touristische Highlights, sondern oft auch Geheimtipps, die viele Menschen unterschätzen. Wer die Mosel besucht, sollte sich Zeit nehmen und die Region erkunden, denn die besonderen Plätze sind oft näher, als man denkt.

Die Mosel selbst schlängelt sich über 200 Kilometer von Frankreich und Luxemburg nach Koblenz und bietet eine Fülle an kulturellen, historischen und landschaftlichen Attraktionen. Der Moseltal-Weinreiseführer von BottleStops bietet nützliche Informationen zu den besten Reisezeiten, Transportvorschlägen und herausragenden Weingütern. Die beste Reisezeit ist von März bis Juni sowie im Frühherbst, während die Sommermonate Juli und August oft sehr belebt sind. Für Weinliebhaber gibt es zahlreiche Feste zu entdecken, wie das „Via Mosel Open Doors“ am ersten Wochenende im April 2025 oder den „Saar-Riesling-Sommer“ Ende August 2025.

Die Mosel-Weinkönigin 2024/25

Ein weiteres Highlight der Region ist die kürzliche Krönung von Anna Zenz zur Mosel-Weinkönigin 2024/25. Die 23-Jährige aus Ediger-Eller setzte sich gegen starke Konkurrenz durch und wird die Mosel bis September 2025 bei verschiedenen Veranstaltungen im In- und Ausland repräsentieren. Ihre Familie betreibt einen Winzerhof mit Restaurant und Destillerie, was sie ganz nah an die Weintradition der Region bringt. Neben Anna wurden auch drei Weinprinzen gekrönt, die das Weinanbaugebiet gemeinsam mit ihr vertreten.

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Die Mosel ist nicht nur ein Ort für Weinliebhaber, sondern auch ein Ziel für Genussmenschen. Typische Gerichte, die man hier probieren sollte, sind Forelle, Aal, Zander und viele mehr – und die Weinbergpfirsiche sind ein Muss! Wer die Region erkunden möchte, sollte sich also gut vorbereiten: Termine mit Weingütern im Voraus vereinbaren, Pünktlichkeit beachten und Zeit für die Fahrten zwischen den Weingütern einplanen. Denn nichts ist schlimmer, als wegen zu wenig Zeit die besten Weine zu verpassen!

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