Heute ist der 12.05.2026 und im Westerwaldkreis gibt es Neuigkeiten, die für Aufregung sorgen. Achim Schwickert, der 63-jährige Landrat des Westerwaldkreises, wird neuer Innenminister von Rheinland-Pfalz. Er hat angekündigt, dass er vor der letzten Landratswahl nicht für die gesamte Amtszeit zur Verfügung stehen würde, sondern nur für vier Jahre. Jetzt tritt er also in eine neue Rolle ein, die ihm auch die Verantwortung für die Ressorts Verkehr und Integration überträgt. Damit wird er Teil der neu formierten CDU-Ministerriege in Rheinland-Pfalz, zu der auch eine CSU-Politikerin als Bildungsministerin gehört. Ministerpräsident Gordon Schnieder hat Schwickert für seine umfangreiche Verwaltungserfahrung und sein Vertrauen vor Ort gelobt. Das sind doch alles sehr positive Signale!
Schwickert, gebürtig aus dem Westerwald, hat seit 2009 die Geschicke des Westerwaldkreises geleitet und ist seit 2022 Vorsitzender des Landkreistages Rheinland-Pfalz. Er ist nicht nur ein erfahrener Politiker, sondern auch ein Mensch, der sich für ehrenamtliches Engagement und die Arbeit von Vereinen einsetzt. Das hat ihn auch bei den Menschen in seiner Region beliebt gemacht. Peter Enders, Landrat des Kreises Altenkirchen, und Gabriele Wieland, Erste Kreisbeigeordnete des Westerwaldkreises, haben sich positiv über seine Ernennung geäußert. Der Westerwaldkreis steht in drei Monaten vor der Wahl eines neuen Landrats oder einer neuen Landrätin, was die politische Landschaft dort zusätzlich spannend macht.
Ein neuer Abschnitt für Schwickert
Am kommenden Montag wird Gabriele Wieland die Amtsgeschäfte übernehmen, hat jedoch beschlossen, sich nicht bei der Neuwahl anzutreten. Die Wahl ist für den 16. August 2026 angesetzt. Das zeigt, dass sich im Westerwaldkreis, mit all diesen Veränderungen, eine neue Ära anbahnt. Der bevorstehende Wechsel an der Spitze des Landratsamtes könnte frischen Wind in die regionale Politik bringen.
Auf der anderen Seite ist es bemerkenswert, wie die Landesregierung von Rheinland-Pfalz strukturiert ist. Der aktuelle Ministerpräsident, Alexander Schweitzer von der SPD, ist seit 2024 im Amt. Er hat die Aufgabe, die Richtlinien der Politik zu bestimmen und das Land nach außen zu vertreten. Dabei ist es nicht so, dass das Ausscheiden eines Ministerpräsidenten automatisch das Ende der Amtszeit anderer Regierungsmitglieder bedeutet. Vielmehr muss der neue Ministerpräsident möglicherweise einige Minister entlassen, um die Ressorts neu zu besetzen. Oft wird die Landesregierung auch informell als „Ministerrat“ bezeichnet, was einen gewissen informellen Charakter in den politischen Diskussionen andeutet.
Das Zusammenspiel dieser politischen Veränderungen in Rheinland-Pfalz und die anstehenden Wahlen im Westerwaldkreis sind definitiv ein Thema, das wir im Blick behalten sollten. Es bleibt spannend, wie sich die politische Landschaft entwickeln wird und welche neuen Impulse Achim Schwickert als Innenminister setzen kann. Hier in Österreich drückt man den Nachbarn oft die Daumen, und das gilt auch für die Entwicklungen im Westerwaldkreis. Wer weiß, vielleicht inspiriert der neue Innenminister ja auch andere Regionen, sich aktiv für die Belange ihrer Bürger einzusetzen!