Im Westerwaldkreis gibt es spannende Neuigkeiten zur energetischen Sanierung von Gebäuden! Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz bietet im Jahr 2026 eine kostenlose Beratung an, die sich gezielt an Hausbesitzer in Rheinland-Pfalz richtet. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Fassadendämmung, die nicht nur die Heizkosten senken, sondern auch das Wohnklima entscheidend verbessern kann. Wer denkt, dass die Kosten für eine solche Maßnahme unerschwinglich sind, wird vielleicht überrascht sein, welche Einsparungen beim Energieverbrauch möglich sind. Und das Beste daran? Die Beratung ist völlig kostenlos und hilft, mögliche Einsparungen zu ermitteln.

Interessierte können sich auf der Webseite der Verbraucherzentrale umfassend informieren und einen Erfassungsbogen herunterladen, um an dieser Aktion teilzunehmen. Neben der Beratung zu Dämmmaßnahmen wird auch auf die Auswirkungen der Außenwanddämmung auf das Wohngefühl und das Schimmelrisiko eingegangen. Nach der Beratung erhalten die Teilnehmer eine detaillierte Auswertung per E-Mail, dazu kommt die Möglichkeit einer kostenfreien telefonischen Beratung. Unabhängige Energieexperten stehen zudem auch bei Themen wie Fenstertausch oder der Dämmung von Dachgeschoss- und Kellerdecken zur Verfügung.

Termine für persönliche Beratung

Wer sich für eine persönliche Beratung interessiert, sollte sich die folgenden Termine vormerken:

  • Montabaur: 11. Juni, 15-18:45 Uhr (telefonisch oder per Video)
  • Hachenburg: 11. Juni, 13:45-18:15 Uhr
  • Bad Marienberg: 25. Juni, 15-18 Uhr
  • Wallmerod: 24. Juni, 13:30-18 Uhr

Die Anmeldungen sind telefonisch möglich, und hier sind die entsprechenden Kontaktdaten:

  • Montabaur: 02602 126 199
  • Hachenburg: 02662 801 104
  • Bad Marienberg: 0800 6075 600
  • Wallmerod: 06435 508 336

Förderungen für energetische Sanierungen

Zusätzlich zur kostenlosen Beratung gibt es auch staatliche Förderungen, die helfen, die Kosten für Sanierungsmaßnahmen zu decken. Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) unterstützt die Sanierung von Gebäuden zur Einsparung von Energiekosten und zur Förderung des Klimaschutzes. Diese Förderung ist über den Jahreswechsel 2023/2024 hinaus gesichert und wird ab 2025 fortgeführt. Hauseigentümer, Wohnungseigentümergemeinschaften, Unternehmen, gemeinnützige Organisationen und Kommunen können Anträge für effiziente Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle, wie Dämmungen oder den Austausch alter Heizungen, stellen.

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Wichtig zu wissen: Für bestimmte Maßnahmen ist die Einbindung eines Energieeffizienz-Experten erforderlich. Diese Experten erstellen nach Abschluss der Maßnahmen eine technische Projektbeschreibung. Und – das ist besonders spannend – die Förderung kann sogar mit KfW-Krediten kombiniert werden, was eine noch größere finanzielle Entlastung bedeutet.

Die Vorteile der BEG im Überblick

Die BEG umfasst drei Teilprogramme: BEG WG für Wohngebäude, BEG NWG für Nichtwohngebäude und BEG EM für Einzelmaßnahmen. Die Fördermöglichkeiten sind vielfältig und reichen von Zuschüssen für energetische Sanierungsmaßnahmen bis hin zu Darlehen. Wer einen Antrag auf Förderung stellen möchte, muss dies vor Beginn der Maßnahmen tun und erhält dann Unterstützung bei der Umsetzung. Für alle, die in die Energiewende investieren möchten, ist die BEG ein wertvolles Instrument.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Zuschüsse für neue Heizungen bis zu 30% der förderfähigen Kosten betragen können. Es gibt auch Bonuszuschüsse, die bis zu 70% erreichen können. Ein klarer Anreiz, sich mit der eigenen Immobilie und deren Energieeffizienz auseinanderzusetzen. Denn am Ende profitieren nicht nur die Hausbesitzer, sondern auch die Umwelt – eine Win-Win-Situation, die gerade in der heutigen Zeit immer wichtiger wird.

Wer also noch unsicher ist, ob sich eine energetische Sanierung lohnt, sollte sich nicht scheuen, die kostenlose Beratung in Anspruch zu nehmen und die Fördermöglichkeiten auszuschöpfen. In diesem Sinne: Effizient durch den Winter! Weitere Informationen finden Sie auch direkt auf der Webseite der Verbraucherzentrale.