Heute ist der 21.05.2026, und es gibt Neuigkeiten aus dem Westerwaldkreis, die die politische Landschaft hier ganz schön durcheinanderwirbeln. Achim Schwickert, der erst im Februar 2025 mit 74,9 Prozent der Stimmen zum Landrat gewählt wurde, hat nun einen Wechsel in der Karriere vollzogen, der für viele überraschend kommt. Er wurde zum Innenminister von Rheinland-Pfalz ernannt und gibt damit sein Amt als Landrat ab. Das ist nicht nur ein Gewinn für ihn persönlich, sondern bedeutet auch, dass der Westerwaldkreis dringend einen neuen Landrat benötigt. Der Termin für die vorgezogene Landratswahl steht bereits fest: Am 16. August 2026 wird gewählt, und eine mögliche Stichwahl könnte am 30. August stattfinden. Das Ganze liegt innerhalb der vorgeschriebenen dreimonatigen Frist nach dem Freiwerden des Postens, was ein gutes Zeichen für die politische Kontinuität ist.
Schwickert, der seine dritte Amtszeit als Landrat nicht mehr zu Ende geführt hat, hatte bereits angekündigt, nur vier der regulären acht Jahre im Amt bleiben zu wollen. Seine Amtszeit verkürzte sich somit auf ein Jahr, was die Dynamik in der politischen Landschaft des Westerwaldkreises verändert. Gabriele Wieland, die Erste Kreisbeigeordnete, wird interimistisch die Amtsgeschäfte übernehmen. Bisher sind jedoch noch keine Kandidierenden für die bevorstehende Wahl bekannt, was die Spannung in der Region erhöht. Man fragt sich, wer die Nachfolge antreten wird und welche politischen Themen im Wahlkampf eine Rolle spielen werden.
Ein Blick auf Achim Schwickerts Werdegang
Um die Bedeutung von Schwickerts Wechsel zu verstehen, lohnt sich ein Blick auf seine bisherige Karriere. Der 2009 als Landrat gewählte Schwickert setzte sich damals mit 60,3 Prozent der Stimmen gegen seine Mitbewerberin Tanja Machalet von der SPD durch und trat sein Amt am 11. Oktober 2009 an. Bei der Direktwahl am 7. Mai 2017 wurde er sogar ohne Gegenkandidat mit beeindruckenden 88,87 Prozent für weitere acht Jahre bestätigt. Zuvor war er von 1999 bis 2004 stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion im Stadtrat von Wirges und ist seit 1999 Mitglied sowie seit 2005 Vorsitzender des CDU-Kreisvorstandes Westerwald. Seine politische Laufbahn zeigt, dass er in der Region eine feste Größe ist.
Darüber hinaus hat Schwickert auch im übergeordneten politischen Rahmen seine Spuren hinterlassen. Am 1. Januar 2022 wurde er zum Vorsitzenden des Landkreistages Rheinland-Pfalz gewählt, was seine Bedeutung in der Landespolitik unterstreicht. Am 18. Mai 2026 wurde er schließlich zum Innenminister im Kabinett Schnieder ernannt. Diese Beförderung zeigt nicht nur sein politisches Geschick, sondern auch das Vertrauen, das ihm entgegengebracht wird.
Was kommt als Nächstes?
Die bevorstehende Landratswahl und Schwickerts Aufstieg zum Innenminister werfen viele Fragen auf. Die politischen Akteure im Westerwaldkreis sind nun gefordert, sich zu positionieren und die Weichen für die Zukunft zu stellen. Welche Themen werden die Wähler bewegen? Und wer wird sich der Herausforderung stellen, Schwickerts Erbe anzutreten? Es bleibt spannend! Der Westerwaldkreis ist in Bewegung, und wie immer wird die Wahl zeigen, welche Richtung die politische Landschaft einschlägt.
Für weitere Informationen zu Achim Schwickert und seinen bisherigen politischen Leistungen kann die detaillierte Biografie auf Wikipedia hier nachgelesen werden, während die neuesten Entwicklungen rund um die Neuwahlen im Westerwaldkreis in einem Artikel des WW-Kuriers zu finden sind.
