Im Westerwaldkreis hat das Stadtradeln 2026 einen wahren Höhenflug erlebt. Zwischen dem 9. und 29. Mai nahmen sage und schreibe 1.965 aktive Radfahrende an dieser beliebten Aktion teil. Die Teilnehmer strampelten nicht nur für ihre Gesundheit, sondern trugen auch maßgeblich zum Klimaschutz bei. Insgesamt wurden beeindruckende 354.341 Kilometer zurückgelegt, was einem Zuwachs von fast 59.000 Kilometern im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Das ist fast so viel wie die Entfernung von der Erde zum Mond – naja, fast! Darüber hinaus konnten rund 58 Tonnen CO₂ eingespart werden, was die Vorjahreszahl von 48 Tonnen deutlich übertrifft. Ein Beweis dafür, dass Radfahren nicht nur fit macht, sondern auch die Umwelt schont.

Die Abschlussveranstaltung fand in der Aula des Mons-Tabor-Gymnasiums in Montabaur statt, wo die erfolgreichsten Teams und Einzelpersonen vom Organisationsteam geehrt wurden. Besonders hervorzuheben ist das Firmen-Team „Haarmonie“, das mit einem Durchschnitt von 376 km pro Kopf den ersten Platz belegte. Für die anderen Teams war das sicher ein Ansporn, sich im nächsten Jahr noch mehr ins Zeug zu legen. Aber auch die „Offenen Teams“ konnten punkten: „VG Montabaur“ fuhr mit 4.929 km die meisten Kilometer und sicherte sich den ersten Platz in dieser Kategorie. Auch die Schulen waren stark vertreten – die „Realschule plus Salz“ schaffte es mit 14.555 km auf den ersten Platz bei den weiterführenden Schulen.

Positive Rückmeldungen und Fortschritt

Das Organisationsteam zeigte sich begeistert von der gesteigerten Beteiligung und den höheren Kilometerleistungen. Durch Rückmeldungen via der STADTRADELN-App und dem Onlineportal soll die Fahrradinfrastruktur weiter verbessert werden. Dies ist besonders wichtig, um die Menschen langfristig zum Radfahren zu motivieren. Wie wir alle wissen, braucht es nicht nur einen Anreiz, sondern auch die richtigen Bedingungen, um auf das Rad umzusteigen. Eine ausreichende Radinfrastruktur ist essentiell, damit das Radfahren ein selbstverständlicher Teil des Alltags wird.

STADTRADELN ist ein internationaler Fahrradwettbewerb, der sich über die Jahre als eine wertvolle Initiative etabliert hat. Der Wettbewerb läuft normalerweise zwischen dem 1. Mai und 30. September, wobei die Teilnehmer 21 Tage lang so viele Kilometer wie möglich radeln – sowohl beruflich als auch privat. Ziel ist es, die Menschen spielerisch zum Umstieg aufs Rad zu motivieren und Alltagswege mit dem Fahrrad zurückzulegen. Vorteile wie frische Luft, Bewegung und die Flexibilität ohne Stau und Parkplatzsuche sind uns allen bekannt. Außerdem ist es eine kostengünstige und unkomplizierte Möglichkeit, aktiv zu werden.

Ein Blick in die Zukunft

Es bleibt zu hoffen, dass die positive Entwicklung im Westerwaldkreis auch in den kommenden Jahren anhält. Die Teilnahme an solchen Aktionen könnte Kommunalpolitiker dazu anregen, die Radfahrbedingungen in ihren Gemeinden zu verbessern. Zudem gibt es die Möglichkeit, über die Plattform RADar! Störstellen wie Schlaglöcher zu melden, was der Kommune hilft, Probleme gezielt anzugehen. Dieses Jahr nahmen rund 300.000 Menschen aus knapp 900 Kommunen teil und radelten insgesamt beeindruckende 60 Millionen Kilometer. Ein echter Erfolg, der zeigt, wie viel man mit einem kleinen Engagement erreichen kann.

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Die STADTRADELN-App und die bereitgestellten PR-Materialien machen es zudem einfach, an dieser Initiative teilzunehmen. Die Durchführung der Kampagne ist nicht nur nachhaltig, sondern auch mit relativ geringem Aufwand und oft mit finanzieller Unterstützung aus vielen Bundesländern möglich. Wer hätte gedacht, dass man mit ein bisschen Pedaltritt so viel bewegen kann?

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