Heute ist der 24.04.2026, und im Westerwaldkreis häufen sich besorgniserregende Meldungen über Betrüger, die sich als Mitarbeitende der Caritas ausgeben. Am 23. April 2026 kam es in Ransbach-Baumbach zu einem Vorfall, bei dem unbekannte Personen sich unter einem falschen Vorwand Zugang zur Wohnung einer Patientin verschafften. Diese Betrüger kündigten eine pflegerische Versorgung an, die jedoch nie stattfand. Die Patientin, die sich daraufhin an die Rufbereitschaft der Caritas-Sozialstation wandte, konnte den Betrug aufdecken. Angehörige der Patientin informierten umgehend die Polizei.

Der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn hat daraufhin eine Warnung herausgegeben und betont, dass Mitarbeitende der Caritas niemals unangekündigt an die Tür klopfen oder Haustürgeschäfte durchführen. Alle Einsätze erfolgen ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung. Diese Warnung richtet sich insbesondere an die ältere Bevölkerung im Westerwaldkreis und Rhein-Lahn-Kreis sowie deren Angehörige, die gebeten werden, bei Verdacht sofort die Polizei zu informieren. Bürger haben zudem die Möglichkeit, die Echtheit eines Kontaktes direkt beim Caritasverband zu überprüfen. Weitere Informationen sind unter diesem Link zu finden.

Besondere Vorkommnisse und Vorgehensweise der Betrüger

In den Tagen vor dem Vorfall in Ransbach-Baumbach wurden mehrere Meldungen über zwei Frauen in der Region erhalten, die an Haustüren klingelten. Diese Frauen gaben vor, für die Caritas tätig zu sein, und boten verschiedene Dienstleistungen an, darunter hauswirtschaftliche Tätigkeiten. Der Caritasverband stellt klar, dass diese Personen keine Mitarbeitenden des Verbandes sind und dass die Arbeitsweise der Caritas strikte Vorgaben beinhaltet. So kommen Mitarbeitende niemals unangekündigt zu Bürgern oder bieten Leistungen an der Haustür an. Diese Vorgehensweise soll dazu dienen, die Sicherheit und das Vertrauen der Bürger zu wahren.

Die Warnung des Caritasverbandes gilt für das gesamte Einzugsgebiet, und die Bevölkerung wird um besondere Aufmerksamkeit gebeten. Bei Verdacht auf falsche Vertreter der Caritas wird geraten, keine Gespräche zu führen und umgehend die örtliche Polizeiinspektion zu informieren.

Schutzmaßnahmen für ältere Menschen

Betrug und Diebstahl an der Haustür zielen häufig auf ältere Menschen ab, die besonders verletzlich sind. Täter treten in verschiedenen Rollen auf, sei es als seriös gekleidete Geschäftspersonen, Handwerker oder angebliche Amtspersonen. Oft handelt es sich um Trickbetrug, bei dem die Täter versuchen, unter einem Vorwand in die Wohnung der Opfer zu gelangen.

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Die Polizei gibt wichtige Ratschläge zur Wahrung der Sicherheit: Vor dem Öffnen der Tür sollte überprüft werden, wer davor steht. Die Tür sollte nur bei vorgelegtem Sperrriegel geöffnet werden, und Fremde sollten niemals in die Wohnung gelassen werden. Bei Zweifeln an der Echtheit eines Besuchers sollte der Kontakt zur entsprechenden Behörde selbstständig gesucht werden.

Die Angst vor kriminellen Bedrohungen ist unter älteren Menschen in den letzten Jahrzehnten gestiegen, obwohl Studien zeigen, dass sie im Vergleich zu anderen Altersgruppen seltener Opfer von Straftaten werden. Dennoch ist es wichtig, wachsam zu bleiben und sich gegenseitig zu unterstützen, um das Sicherheitsgefühl in der Gemeinschaft zu stärken.