Der renommierte Folienhersteller RENOLIT hat angekündigt, bis zum Jahr 2030 die Produktion an seinem Standort in Frankenthal schrittweise einzustellen. Dies stellt einen bedeutenden Schritt dar, da die Produktionsverlagerung in das Wormser Stammwerk bereits in vollem Gange ist. Aktuell arbeiten noch 370 Beschäftigte in Frankenthal, die jedoch die Möglichkeit erhalten, ihre Anstellung in Worms fortzusetzen. Die genauen Pläne für das zukünftige Firmengelände in Frankenthal wurden bisher nicht veröffentlicht. Weitere Informationen zu diesem Thema sind im Artikel der Rheinpfalz zu finden.

Die Entscheidung von RENOLIT, den Standort in Frankenthal zu schließen, wurde durch Gespräche mit Unternehmensvertretern gut vorbereitet. In den letzten Jahren hat sich das Unternehmen als verlässlicher Arbeitgeber in der Region etabliert. Das Werk in Frankenthal produziert Folien in rund 1.500 Farben, hauptsächlich für Selbstklebeanwendungen. Allerdings sind aufgrund der räumlichen Gegebenheiten Erweiterungen am Standort nicht möglich, was die Entscheidung zur Verlagerung begünstigte.

Geplante Investitionen und Produktionssteigerung

Für den neuen Standort in Worms hat RENOLIT eine Investition von 130 Millionen Euro angekündigt. Diese Summe fließt in die Zusammenlegung der beiden Standorte und die Errichtung einer modernen Produktion für einstufige Folien. Die Produktionskapazität in Worms soll von derzeit 24.000 Tonnen pro Jahr auf 38.000 Tonnen pro Jahr gesteigert werden, was einer Erhöhung von über 50 Prozent entspricht. Diese Zusammenlegung ist eines der größten Investitionsprojekte in der Geschichte von RENOLIT und wird voraussichtlich bis zu fünf Jahre in Anspruch nehmen.

Die Verlagerung der Produktion geht einher mit dem Ziel, die Wertschöpfungskette zu optimieren und die CO2-Emissionen zu reduzieren. Am Wormser Standort stehen zudem fünf Hektar ungenutzte Fläche zur Verfügung, was die Expansionsmöglichkeiten erheblich verbessert. Durch diese Maßnahmen möchte RENOLIT nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit sichern, sondern auch die Arbeitsplätze in der Region langfristig erhalten.

Auswirkungen auf die Beschäftigten

Die 370 Mitarbeiter in Frankenthal stehen vor einer entscheidenden Phase, da RENOLIT allen Beschäftigten eine Weiterbeschäftigung am Standort Worms anbietet. Dies wurde in den Gesprächen mit den Unternehmensvertretern klar kommuniziert. Die Schließung des Frankenthaler Werks wird von vielen als Verlust eines stabilen Arbeitsplatzes wahrgenommen, doch die Möglichkeit, in Worms weiterzuarbeiten, bietet den Betroffenen eine Perspektive.

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RENOLIT, mit über 30 Produktionsstandorten in mehr als 20 Ländern und einem Umsatz von 1,168 Milliarden Euro im Jahr 2023, zeigt sich mit diesem Schritt nicht nur als innovativer, sondern auch als verantwortungsvoller Arbeitgeber. Die Maßnahmen zielen darauf ab, sowohl die Produktionskapazitäten zu erhöhen als auch die Umweltbelastungen zu verringern.

Insgesamt steht die Region vor einem Wandel, der sowohl Herausforderungen als auch Chancen mit sich bringt. Die kommenden Jahre werden zeigen, wie sich die Verlagerung auf die lokale Wirtschaft und die betroffenen Mitarbeiter auswirken wird.