In Zweibrücken tut sich was! Die 18-jährige Livia Könsgen, eine talentierte Stabhochspringerin aus Bexbach, hat sich entschieden, ihrem Verein LAZ Zweibrücken ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) zu widmen. Bis Ende Juni 2026 wird sie dort nicht nur ihre sportlichen Fähigkeiten weiterentwickeln, sondern auch als Coach für die Kleinsten im Verein aktiv sein. Es ist schon beeindruckend, wie sie ihre eigene Trainingsgruppe leitet und gleichzeitig an ihrem Comeback als Stabhochspringerin arbeitet. Die Trainingssessions finden in der Dieter-Kruber-Halle statt, wo man oft den Schweiß der Kinder riechen kann, die in ihren bunten Fußballtrikots auf das Signal zum Anlauf und Sprung warten – da sind Trikots dabei von Musiala, dem BVB und sogar der französischen Nationalmannschaft!

Doch Livia ist nicht die einzige Stabhochspringerin, die momentan im Rampenlicht steht. Ihre Kollegin Kristina Gadschiew hat in dieser Saison mit einer schweren Verletzung zu kämpfen. Nach einem Achillessehnen-Abriss, der sie im Juni letzten Jahres aus der Bahn geworfen hat, hat sie in dieser Saison nicht die erhoffte Leistung abrufen können. Ihre Bestmarke liegt bei 4,60 Metern, doch in den letzten Wettkämpfen war sie weit davon entfernt. Bei zehn Meetings seit dem 14. Mai hat sie sich bemüht, ihr Sprunggefühl zurückzugewinnen, aber ihre besten Ergebnisse waren nur 4,05 Meter und 4,10 Meter, dazu kamen noch zwei Versuche ohne gültigen Sprung – salto nullo! Traurig, aber wahr: Bei den bevorstehenden Deutschen Meisterschaften wird sie nur als Zuschauerin dabei sein, während ihre Kameraden Raphael Holzdeppe, Daniel Clemens, Anna Felzmann, Sina Mayer und Christin Hussong in den Wettkampf ziehen.

Ein Jahr des Engagements

Livias Entscheidung, ein FSJ zu absolvieren, ist nicht nur ein persönlicher Schritt, sondern auch Teil eines größeren Trends. Freiwilligendienste im Sport sollen junge Menschen dazu anregen, gesellschaftliches Engagement und Verantwortung zu übernehmen. Sie bieten die Möglichkeit, in ein Berufsfeld hinein zu schnuppern und dabei Erfahrungen zu sammeln, die weit über das Sportliche hinausgehen. Die Idee ist, dass engagierte junge Leute Selbstwirksamkeit erfahren – also das Gefühl, schwierige Situationen aus eigener Kraft bewältigen zu können. In Livia’s Fall ist das nicht nur das Coaching, sondern auch die persönliche Entwicklung, die sie während ihrer Zeit im LAZ durchlaufen wird.

Ein fester Bestandteil von solchen Freiwilligendiensten sind die verpflichtenden Bildungstage. Dabei kommen Gruppen von Freiwilligen für mehrere Tage zusammen, um sich auszutauschen und voneinander zu lernen. Die Kombination aus Sport und sozialer Verantwortung könnte für Livia eine Art Sprungbrett in die Zukunft sein. Die Frage ist, wie sich ihre Erfahrungen im FSJ auf ihre sportlichen Ambitionen auswirken werden. Vielleicht bringt sie in den kommenden Wettkämpfen eine ganz neue Perspektive mit ins Spiel?

Faszination und Herausforderungen liegen für sie und ihre Sportkollegen in der Luft. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die kommenden Wochen entwickeln werden, sowohl für Livia als auch für Kristina und die anderen Athleten.

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