Im Rahmen des Girls’Day am 28. April 2026 konnten Schülerinnen in Merzig-Schwemlingen spannende Einblicke in die Berufe des Garten- und Landschaftsbaus gewinnen. Sechs Mädchen im Alter von 11 und 12 Jahren, darunter Matilda, Carla, Johanna, Frida, Leni und Lena, besuchten die Firma Bohr, wo eine rosa Schubkarre mit Snacks am Arbeitsplatz bereitstand. Diese Veranstaltung ist Teil der Initiative, Mädchen für technische Berufe zu begeistern und ihnen die Möglichkeit zu geben, Berufe in einem traditionell eher männerdominierten Bereich kennenzulernen. Die Firma Bohr beteiligt sich seit fünf Jahren aktiv am Girls’Day und bietet den jungen Teilnehmerinnen eine Vielzahl von Aktivitäten, darunter Baggern, Pflanzen und das Fahren von Gabelstaplern.

Hannah Bohr, die Ansprechpartnerin und gleichzeitig Auszubildende in dem Unternehmen, leitete die Nachwuchsgärtnerinnen an und vermittelte ihnen nicht nur praktische Fertigkeiten, sondern auch ein Gefühl für die Vielfalt der Tätigkeiten im Gartenbau. Aktuell hat das Unternehmen sieben Auszubildende, zu denen auch die junge Hannah gehört. Solche Programme sind wichtig, um das Interesse junger Frauen an technischen Berufen zu fördern und um Geschlechterklischees abzubauen. Für weitere Informationen zu diesem Thema können Interessierte die Website der deutschen Gartenbau-Organisation besuchen.

Berufliche Perspektiven im Gartenbau

Der Girls‘ Day hat zum Ziel, Mädchen für MINT-Berufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) zu begeistern. In Deutschland sind viele Ausbildungsberufe, die bei Mädchen beliebt sind, wie die Kauffrau für Büromanagement oder die medizinische Fachangestellte, oft wenig technisch geprägt. Der Gartenbau hingegen bietet eine spannende Alternative, die sowohl kreative als auch technische Aspekte vereint. Die Veranstaltungen wie der Girls‘ Day sind daher ein Schritt in die richtige Richtung, um den Frauenanteil in diesen Berufen zu erhöhen.

Es ist bemerkenswert, dass der Frauenanteil in MINT-Ausbildungsberufen in den letzten 13 Jahren um ein Drittel gestiegen ist. Dennoch wählen rund nur jede zehnte Auszubildende einen Beruf im MINT-Bereich. Daher ist eine gendersensible Berufsorientierung entscheidend, um das Interesse von Mädchen an technischen Berufen weiter zu fördern. Die Initiative „Ich werde Chefin!“ unterstützt dies, indem sie Schülerinnen die Möglichkeit gibt, Unternehmerinnen kennenzulernen und Einblicke in deren beruflichen Alltag zu erhalten. Insgesamt beteiligen sich 37 Industrie- und Handelskammern (IHKs) an dieser Aktion und stellen 1.185 Plätze für Schülerinnen bereit.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Girls‘ Day in Merzig-Wadern nicht nur eine hervorragende Gelegenheit für die jungen Teilnehmerinnen bietet, praktische Erfahrungen zu sammeln, sondern auch einen wertvollen Beitrag zur Förderung weiblicher Talente im Garten- und Landschaftsbau leistet. Durch solche Maßnahmen können Geschlechterklischees abgebaut und die Weichen für eine gerechtere berufliche Zukunft gestellt werden. Für weitere Informationen zu den Zielen und Hintergründen des Girls‘ Day kann die Website der DIHK besucht werden.

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