Saarland erhält mehr EU-Mittel für die Entwicklung ländlicher Regionen
Der Landkreis Merzig-Wadern im Saarland hat Grund zur Freude. Bei einer Konferenz zur Verteilung von EU-Mitteln im März haben sich die Agrarminister auf eine stärkere Förderung des ländlichen Raums geeinigt. Das Saarland wird nun deutlich mehr Geld für die Weiterentwicklung seiner ländlichen Regionen erhalten. Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich hebt hervor, wie wichtig die Leader-Mittel für innovative Projekte in der Region sind. Diese Mittel unterstützen nicht nur die wirtschaftliche Entwicklung, sondern auch die Gemeinschaft vor Ort, indem sie Bürger, Vereine und öffentliche Partner aus verschiedenen Bereichen – von Landwirtschaft über Kultur bis hin zu Tourismus – einbeziehen. Es ist tatsächlich eine Win-win-Situation!
Nach dem Beschluss aus Brüssel wird das Saarland nun mehr als doppelt so viel Geld erhalten, konkret 0,8 % statt bisher 0,345 %. Damit werden Benachteiligungen im Ökolandbau und in benachteiligten Gebieten ausgeglichen. Insgesamt fließen 90 Millionen Euro in den ländlichen Raum, was die Vorfreude auf die neue Förderperiode 2023-2027 anheizt. Die Bewerbungsphase kann bald starten, und das ist wirklich eine aufregende Nachricht für alle, die in ländlichen Dörfern und Städten leben!
Was ist das Leader-Programm?
Das Leader-Programm, das für „Verbindung von Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“ steht, ist ein wichtiges Förderinstrument der Europäischen Union. Seit 1991 unterstützt die EU mit diesem Ansatz modellhafte Projekte, die die Zukunftsfähigkeit ländlicher Räume stärken sollen. Dabei wird auf Nachhaltigkeit, interkommunale Zusammenarbeit und die Förderung von Innovation gesetzt. Die umgebende Natur spielt auch eine Rolle, denn Naturschutz und ländliche Entwicklung sollen Hand in Hand gehen. Es ist also nicht nur eine Frage des Geldes, sondern auch eine Frage des Respekts gegenüber der Umwelt.
Das Besondere am Leader-Ansatz ist der „Bottom-Up-Ansatz“. Das heißt, die lokalen Akteure entscheiden selbst über Entwicklungsstrategien und Projekte. Dabei arbeiten regionale Aktionsgruppen (LAGs) eng zusammen und bestehen aus engagierten Bürgern, Vertretern der Wirtschaft und der Verwaltung. Im Saarland gibt es vier lokale Aktionsgruppen, und die Lokale Aktionsgruppe „Land zum Leben Merzig-Wadern e.V.“, gegründet 2015, ist eine davon. Die neue Förderung wird mit 12,5 Millionen Euro im Saarländischen Entwicklungsplan für den ländlichen Raum 2023-2027 unterstützt.
Ein Blick in die Zukunft
Jede der fünf LEADER-Regionen im Saarland, einschließlich Merzig-Wadern, wird mit jeweils 2,5 Millionen Euro gefördert. Diese Mittel eignen sich besonders für Projekte, die langfristig dem Leben in ländlichen Dörfern und Städten zugutekommen. Die Förderquote für Kleinprojekte liegt in der Regel bei 80 % – das ist für viele Initiativen eine echte Hilfe. Man kann sich kaum vorstellen, wie viele kreative Ideen hier entstehen könnten!
Die Projekte können dabei sehr unterschiedlich sein. Kulturelle Vorhaben, die Transformationsprozesse im ländlichen Raum fördern, werden besonders gefördert. So könnten beispielsweise Initiativen zur Wiederherstellung von Kulturerbe oder zur Schaffung digitaler und barrierefreier Zugänge unterstützt werden. Es gibt viele spannende Möglichkeiten, die Lebensqualität im ländlichen Raum zu erhalten und zu verbessern.
Ein weiterer Aspekt, den man im Hinterkopf behalten sollte: Die Antragsberechtigung hängt von den jeweiligen Landesrichtlinien ab. Kommunen, Vereine, Verbände und sogar kleine und mittelständische Unternehmen können potenziell Projekte einreichen. Das zeigt, wie wichtig der Austausch und die Kooperation zwischen den verschiedenen Akteuren sind.
Wer mehr über die Fördermöglichkeiten erfahren möchte, kann sich auf den Internetseiten von Land zum Leben Merzig-Wadern oder der Förderdatenbank informieren. Das Engagement der Menschen vor Ort, die gemeinsam an der Entwicklung ihrer Region arbeiten, ist entscheidend. Es ist einfach schön zu sehen, wie solche Initiativen das Leben in ländlichen Gebieten aufblühen lassen können.
Neues Design, maximale Performance: Wie gefällt Ihnen unsere neue Website?
Hohe Datenschutzstandards und eine saubere technische Architektur schließen sich nicht aus. Unsere neue VeloCore-Plattform ist bewusst plugin-frei und datenschutzfreundlich umgesetzt worden - von Daniel Wom und VeloCore realisiert als klares Bekenntnis zur DSGVO.
