Heute ist der 14.06.2026 und die Fußballwelt blickt auf die Hertha BSC Frauen, die nach einem beeindruckenden Sieg im ersten Relegationsspiel den großen Schritt Richtung 2. Liga gemacht haben. Am 13. Juni 2026 triumphierten die Berlinerinnen im Ludwigsparkstadion in Saarbrücken mit 4:1 gegen den 1. FC Saarbrücken. Bei diesem spannenden Match waren 3.924 Zuschauer vor Ort und erlebten, wie Hertha von Anfang an das Zepter in die Hand nahm.

Die Partie begann fulminant für die Hauptstädterinnen. In der dritten Minute brachte Elfie Wellhausen das Team mit einem präzisen Schuss nach einem Zuspiel von Ronja Borchmeyer in Führung. Nur drei Minuten später erhöhte Johanna Seifert nach einem Fehler in der Saarbrücker Abwehr auf 2:0. Die Dominanz der Berlinerinnen war bis zur Halbzeit deutlich spürbar; Saarbrücken fand kaum ins Spiel. In der zweiten Halbzeit ging es genauso weiter: Svenja Poock sorgte in der 46. Minute für das 3:0 und ließ die Hoffnungen der Gastgeber weiter schwinden.

Umstrittene Entscheidungen und ein starkes Rückspiel in Sicht

In der 57. Minute wurde es dann etwas hitziger – eine umstrittene Entscheidung der Schiedsrichterin sorgte für Aufregung, als sie ein Foul an Lena Wind nicht mit einem Elfmeter ahndete. An diesem Punkt hätte das Spiel für Saarbrücken kippen können, doch stattdessen erzielte Lara Martin in der 71. Minute den Anschlusstreffer zum 1:3. Doch Hertha ließ sich nicht beirren und Sari Saeland erhöhte in der 75. Minute auf 4:1. Damit haben die Berlinerinnen eine hervorragende Ausgangslage für das Rückspiel, das am 21. Juni in Berlin stattfinden wird. Für Saarbrücken wird die Aufgabe, dieses Defizit aufzuholen, nicht einfach werden.

Doch das ist nicht die einzige gute Nachricht für die Herthanerinnen. Diese Saison haben sie nicht nur in der Relegation für Furore gesorgt, sondern auch die Meisterschaft in der Regionalliga Nordost gewonnen. In einem denkwürdigen Spiel im Olympiastadion feierten sie einen beeindruckenden 5:0-Sieg gegen den 1. FFV Erfurt, vor 14.500 begeisterten Zuschauern – ein Zuschauerrekord für das Frauenteam! Amelie Blättner erzielte das erste Tor in der 20. Minute, und Topstürmerin Elfie Wellhausen, die in dieser Saison unglaubliche 24 Tore erzielte, erhöhte vor der Halbzeitpause auf 2:0.

Meisterschaftsfeiern und Proteste

Im zweiten Durchgang war die Stimmung unter den Fans unbeschreiblich – die Fanklubs „Westend Girls“ und „Donna Hertha“ feierten lautstark die Meisterschaft. Ein Banner mit der Aufschrift „Meisterinnen müssen aufsteigen“ wurde entrollt, als Protest gegen die Relegationsspiele. Aurelia Haesler trug mit dem 3:0 in der 65. Minute weiter zur Euphorie bei, und am Ende schnürte Wellhausen ihren Doppelpack mit zwei weiteren Toren in der 76. und 90. Minute, was das Endergebnis auf 5:0 erhöhte. Diese Erfolge haben ganz klar eine Welle des Optimismus in der Hauptstadt ausgelöst.

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Die Hertha BSC Frauen haben damit nicht nur eine starke Saison hinter sich, sondern stehen nun auch kurz vor dem Aufstieg in die 2. Bundesliga. Es bleibt spannend, wie sich die nächste Partie entwickeln wird und ob sie den Aufstieg tatsächlich verwirklichen können. Die Fußballfans dürfen auf das Rückspiel am 21. Juni in Berlin gespannt sein!

Für weitere Informationen zu den Geschehnissen rund um die Hertha BSC Frauen, können Sie den vollständigen Artikel auf Sportschau lesen. Zudem bietet morgenpost.de interessante Einblicke in die Meisterschaftsfeierlichkeiten der Herthanerinnen.

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