Heute ist der 9.07.2026, und wir schauen mal rüber nach Deutschland, genauer gesagt in die Börde-Region, wo kürzlich der Börde-Check des Soester Anzeigers für frischen Wind gesorgt hat. Die Ergebnisse sind nicht nur für die ansässigen Händler interessant, sondern auch für die gesamte Gemeinschaft. Der Einzelhandel, das Herzstück jeder Stadt, spielt hier eine große Rolle, und das zeigt sich auch in den Zahlen.

Ein ganz heißes Thema ist das beliebte Moonlight-Shopping in Werl. Hier wird die Fußgängerzone zum Schauplatz für Nachtschwärmer und Schnäppchenjäger. Die Veranstaltung zieht viele Besucher an und belebt das Geschäft. Im Rahmen des Börde-Checks hat der Einzelhandel in der Region einen Durchschnittswert von 7,13 Punkten erreicht. Das ist wirklich nicht schlecht – vor allem, wenn man bedenkt, dass der Gesamtmittelwert der Region nur bei 6,80 Punkten aus 15 Kategorien liegt. Das spricht dafür, dass die Bevölkerung und die Händler sich gemeinsam auf den Weg gemacht haben, um die Einkaufslandschaft zu verbessern.

Ranking der Einzelhandelskommunen

Die Gemeinde Ense führt das Ranking mit stolzen 8,10 Punkten an. Bad Sassendorf folgt dichtauf mit 7,90 Punkten und Soest mit 7,55 Punkten. Man könnte fast meinen, dass es hier einen kleinen Wettkampf gibt, der die Städte dazu antreibt, sich immer weiter zu verbessern. Besonders erwähnenswert ist, dass Bad Sassendorf über 12.500 Einwohner hat und eine charmante Fußgängerzone mit zahlreichen Einzelhandelsläden bietet. Das zieht nicht nur Einheimische an, sondern auch Touristen, die die Region erkunden wollen.

Aber nicht alles ist perfekt. In Lippetal wurden 7,37 Punkte vergeben, was für die Region ebenfalls ein positives Zeichen ist. Im Mittelfeld platzieren sich Warstein (6,84), Wickede (6,81) und Welver (6,81). Werl und Möhnesee sind mit 6,22 und 6,57 Punkten ebenfalls im positiven Bereich, aber hier gibt es noch Luft nach oben. Besonders in Werl wird ein Drogeriemarkt vermisst, während Möhnesee mit einem solchen Geschäft aufwarten kann. Komischerweise scheinen die Wünsche der Bürger überall ähnlich zu sein: Wickede hat den Wunsch nach mehr Einzelhandelsgeschäften in der Fußgängerzone geäußert, während Soest mehr Lebensmittelgeschäfte für die älteren, weniger mobilen Menschen benötigt.

Die Herausforderungen für die Fußgängerzonen

Ein weiterer Punkt, der zur Diskussion steht, sind die Baustellen, wie in Warstein, die die Laufkundschaft beeinträchtigen. Das kann natürlich nicht gut für den Einzelhandel sein. Die Rückmeldungen sind durchweg positiv, wenn es um die Erneuerung der Fußgängerzone in Werl geht, aber die Herausforderungen bleiben. Insgesamt gab es 179 Nennungen zu Themen wie attraktive Einkaufsmöglichkeiten und Leerstände, was zeigt, dass die Bürger aktiv in die Gestaltung ihrer Stadt einbezogen werden wollen.

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In der Börderegion gibt es zwar ein positives Stimmungsbild für den Einzelhandel und die Lebensmittelversorgung, aber klar ist auch: Hier gibt es Entwicklungspotenzial. Die Städte dürfen sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen, sondern müssen weiterhin daran arbeiten, ihre Angebote zu verbessern und die Wünsche ihrer Bürger zu berücksichtigen. Die Region hat viel zu bieten, und das sollte auch für die Zukunft so bleiben. Die nächste Herausforderung steht an, und alle sind gespannt, wie es weitergeht!

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