Im Landkreis Börde in Deutschland, genauer gesagt in Oebisfelde, gibt es aktuell ein besorgniserregendes Geschehen. Die Polizei sucht nach drei vermissten Mädchen, die syrischer Herkunft sind und im Alter von 8, 10 und 13 Jahren. Diese Schwestern wurden seit Freitagmorgen nicht mehr gesehen, und die besorgte Mutter wandte sich an die Polizei, nachdem sie das Verschwinden ihrer Töchter bemerkte. Bisher blieben die Suchmaßnahmen im Wohnumfeld erfolglos, was die Sorgen um die Mädchen nur verstärkt.
Die drei Schwestern, die nicht als typische Ausreißerinnen gelten, sind wie folgt beschrieben: Die 13-jährige Sabah A. hat eine Größe von etwa 1,60 Metern und ist sehr schlank. Ihre schulterlangen schwarzen Haare und braunen Augen fallen auf. Ein auffälliges Muttermal an der linken Wange macht sie besonders. Sie trug ein weißes Trainingsshirt des Handballvereins Oebisfelde, dazu schwarze Leggings und entweder schwarze oder weiße Turnschuhe.
Die beiden jüngeren Schwestern
Die 10-jährige Janat E. ist etwa 1,30 Meter groß und hat eine normale Statur. Ihr rundes Gesicht wird von auffälligen, buschigen Augenbrauen geprägt. Zuletzt gesehen wurde sie im dunkellila Pyjama mit einem Stitch-Motiv und weißen Turnschuhen. Ihre 8-jährige Schwester Ghofran E. misst ca. 1,25 Meter und hat eine schlanke Figur. Ihr schmaler Gesichtszug und die auffallend großen Augen, zusammengewachsene Augenbrauen – all das macht sie ebenfalls unverwechselbar. Sie trug den gleichen dunkellila Pyjama wie ihre Schwester Janat.
Die Polizei ruft die Bevölkerung dazu auf, Hinweise zum Verbleib der Kinder zu melden. Sollten Sie die Mädchen gesehen haben oder Informationen zu ihrem Aufenthaltsort haben, können Sie sich unter der Telefonnummer 03904/4780 beim Polizeirevier Börde melden. Die Suche nach den Schwestern dauert an, und jede noch so kleine Information könnte entscheidend sein.
Ein Blick auf die Hintergründe
Es ist ein merkwürdiger Umstand, der sich hier abspielt. Die Polizei hat bisher keine näheren Angaben zu möglichen Hintergründen des Verschwindens gemacht, was die Situation noch rätselhafter macht. Laut dem Bundeskriminalamt (BKA) gilt eine Person als vermisst, wenn sie ohne erklärbaren Grund von ihrem Aufenthaltsort fernbleibt und eine Gefahr für Leib oder Leben angenommen wird. Besonders bei minderjährigen Personen wird die Sache ernst genommen. Sie werden als vermisst betrachtet, wenn sie ihren Lebenskreis verlassen und ihr Aufenthaltsort unbekannt ist.
Es ist nicht selten, dass die Polizei in solchen Fällen große Suchmaßnahmen einleitet, manchmal sogar mit Unterstützung von Bereitschaftspolizei und Rettungsdiensten. Bei den aktuellen Zahlen des BKA wird deutlich, dass im Jahr 2025 rund 19.200 Kinder vermisst waren, wobei 96,1 % dieser Fälle bis Jahresende geklärt werden konnten. Dennoch – es bleibt ein besorgniserregendes Thema, besonders wenn es um unbegleitete minderjährige Flüchtlinge geht, die häufig als vermisst gemeldet werden.
Die gesamte Situation in Oebisfelde ist angespannt, und die Hoffnung, dass die drei Schwestern wohlbehalten zurückkehren, bleibt. Es bleibt abzuwarten, welche Informationen aus der Bevölkerung eingehen werden und ob die Polizei den Verbleib der Mädchen aufklären kann. Die Suche geht weiter, und die Gedanken sind bei den vermissten Kindern und ihrer Familie.
Mehr Informationen zu diesem Fall finden Sie in der Quelle des MDR oder News.de.
